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	<title>Lit-Blog &#187; Unterhaltung</title>
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		<title>Rezension: Nicholas Evans &#8211; Die wir am meisten lieben</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tommy erfährt wenig Zuneigung von seinen Eltern. Einzig seine Schwester Diane bringt ihm Nähe und Geborgenheit entgegen. Als er mit 8 Jahren schließlich auf ein strenges Internat gehen soll, ist Diane außer sich und schluchzt beim Abschied mehr als Tommy. Das Internat Ashlawn stellt sich für Tommy schnell als Schreckensort heraus, Prügel erfahren die Jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" title="Nicholas Evans - Die wir am meisten lieben" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/die_wir_am_meisten_lieben.jpg" alt="" width="170" height="293" />Tommy erfährt wenig Zuneigung von seinen Eltern. Einzig seine Schwester Diane bringt ihm Nähe und Geborgenheit entgegen. Als er mit 8 Jahren schließlich auf ein strenges Internat gehen soll, ist Diane außer sich und schluchzt beim Abschied mehr als Tommy. Das Internat Ashlawn stellt sich für Tommy schnell als Schreckensort heraus, Prügel erfahren die Jungen hier nicht nur von den Lehrern, sondern auch von älteren Schülern. Währenddessen weiß Diane ihr Publikum im Theater immer mehr von sich zu überzeugen und bekannte Hollywood-Produzenten zu begeistern. Schon bald wird sie als neuer Star am amerikanischen Filmhimmel gefeiert. Diane sieht ihre Zeit gekommen, Tommy aus dem Internat zu holen und ihm ein lang gehütetes Geheimnis anzuvertrauen, dass Tommys Welt zunächst vollkommen auf den Kopf stellt. Doch als Diane Tommy ihren Freund, den gefeierten Filmcowboy Ray Montane vorstellt, bei dem sie fortan in Kalifornieren leben werden, ist dieser hellauf begeistert. Noch ahnt er nicht, dass sich in ein paar Jahren alles dramatisch verändern wird … </em></p>
<p>Eines vorweg: Wer dramatische Schicksale oder eher traurige und sehr zu Herzen gehende Geschichten nicht mag, sollte dieses Buch nicht lesen. Denn, wenn Nicholas Evans eines kann, dann ergreifende und nicht alltägliche Geschichten zu erzählen, die einem einfach sehr nahe gehen … so auch mir. Denn schon während des Prologs musste ich schniefen und Tränchen wegdrücken. Und Nicholas Evans hat mich zunächst nicht enttäuscht. Ich war gefangen, ergriffen, betroffen, neugierig und vorallem konnte ich dieses Buch kaum weglegen.</p>
<p>In Zeitsprüngen, die kapitelweise von Toms Vergangenheit in den 50er Jahren und der Gegenwart erzählen, erfahren wir scheinbar wahllose Ereignisse: Tommys Schreckenszeit im Internat, mit Diane und Ray in Kalifornien, beim Filmdreh in Arizona, das Kennenlernen von Gina, Kanufahren mit dem kleinen Sohn Danny und viele, viele weitere, die eindrücklich Tommys Kindheit und Lebensgeschichte schildern. Zwischendrin das Jetzt: ein Streit mit seinem Sohn vor ein paar Jahren, das Bangen um Danny, der im Irak Zivilisten erschossen hat und unter Mordverdacht steht …</p>
<p>Gerade diese Kapitelsprünge lassen das Lesen niemals langweilig werden. Nicholas Evans erzählt in einfachem, auf den Punkt gebrachtem Schreibstil von seinen Protagonisten und den Ereignissen. Er schafft es irgendwie genau die Erlebnisse zu erzählen, die wichtig sind, um Tommys Geschichte zu verstehen. Dabei ist kein Satz überflüssig, vielmehr war ich von den Geschehnissen geradezu gefangen und konnte kaum aufhören zu lesen. Auch wenn einige Stellen des Plots für mich vorhersehbar waren, jagte ich fast atemlos über die Seiten und wunderte mich immer wieder erneut, wie schnell diese verflogen.</p>
<p>Wenngleich neben Tommy auch andere Figuren überzeugen konnten, blieben andere etwas blass und farblos gezeichnet. Das Augenmerk des Autors scheint vorallem auf Tom, Diane und Ray gelegen zu haben, deren Gefühlswelt &#8211; und nicht selten -chaos – wirklich gut gelungen sind. Die vom Autor erschaffene Filmwelt, in die Diane mehr und mehr eintaucht und von der sie sogar ein Teil wird, fand ich in sich stimmig und sehr glaubhaft umgesetzt. Hier hat er geschickt reelle Stars der 50er Jahre eingeflochten, die somit selbst ein kleiner Teil dieser Geschichte wurden.</p>
<p>Also war ich begeistert von dem Buch, den vielen Figuren, die trotz einer mitunter etwas flachen Darstellung, durchaus sympathisch waren – doch dann kam das Ende, und ich dachte, dass darf jetzt nicht Evans&#8217; Ernst sein. Das Geständnis von Toms Sohn Danny am Ende, ließ mich mit schalem Geschmack zurück.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Die-wir-am-meisten-lieben-Nicholas-Evans/bd/1154/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
<div style="background-color:#ddd; padding:10px; margin-top:15px">Dieses Buch erhielt ich über <a href="http://www.bloggdeinbuch.de/" target="_blank">Blogg dein Buch</a> vom <a href="http://www.aufbau-verlag.de/index.php/" target="_blank">Aufbau Verlag</a>. Herzlichen Dank! Mehr <a href="http://www.aufbau-verlag.de/index.php/die-wir-am-meisten-lieben.html" target="_blank">Infos zum Buch</a> gibt&#8217;s auch auf der Verlagswebsite.</div>
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		<title>Rezension: Chris Cleave &#8211; Little Bee</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 10:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Little Bee traf Andrew und Sarah vor zwei Jahren am Strand in Nigeria – dort rettete Sarah ihr das Leben. Seitdem ist Little Bee auf der Flucht, denn grausame Männer haben ihr Dorf und ihre Familie umgebracht, und sind auch hinter ihr her. Als Flüchtling gelangt sie nach England und schließlich zu Andrew und Sarah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" title="Chris Cleave - Little Bee" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/little_bee.jpg" alt="" width="128" height="200" />Little Bee traf Andrew und Sarah vor zwei Jahren am Strand in Nigeria – dort rettete Sarah ihr das Leben. Seitdem ist Little Bee auf der Flucht, denn grausame Männer haben ihr Dorf und ihre Familie umgebracht, und sind auch hinter ihr her. Als Flüchtling gelangt sie nach England und schließlich zu Andrew und Sarah – den einzigen Menschen, die sie in diesem fremden Land kennt – rechtzeitig zu Andrews Beerdigung. Während Sarah zwischen ihrer Trauer um ihren Mann und dem Bedürfnis Little Bee zu helfen, hin- und hergerissen ist, entwickelt sich zwischen den Frauen ein besonderes Band der Freundschaft. Doch als Sarahs Sohn Charlie in Gefahr gerät, rettet Little Bee ihm selbstlos das Leben und opfert dafür ihr eigenes &#8230; </em></p>
<p>Zu Anfang hatte ich meine Mühe mit diesem Buch und wurde mit Little Bee nicht gleich warm. Die ersten Ereignisse im Abschiebegefängnis und Little Bees Gedanken erschienen mir eher anteilnahmslos erzählt, und Little Bee lässt viele Fragen ohne Anwort. Erst nach und nach erfährt man dann, was Little Bee in ihrem Heimatland zugestoßen ist und wie sie Sarah und Andrew kennenlernte. Wenngleich Chris Cleave dieses „Informationen nach und nach darreichen“ durch den ganzen Roman zieht, störten mich die fehlenden Antworten besonders zu Beginn dieser Geschichte. Später hatte ich mich so intensiv in diesen Roman eingelesen, dass ich sowieso jedes Wort verschlungen habe und mich schnell mit dem stückhaften reichen an Informationen zufrieden gab – vielmehr trägt dies dann sogar zu einem enormen Spannungsaufbau bei.</p>
<p>„Little Bee“ ist kein Roman für Zwischendurch. Diese Geschichte beschäftigt einen in der Zeit, in der man nicht lesen kann und auch nach der letzten Seite lässt dieses Buch seine Leser nicht so schnell los. Obwohl dies „nur“ ein fiktiver Roman ist, der von besonders grausamen Ereignissen berichtet und den Menschen, die damit fertig werden müssen, weiß man doch, dass solche Dinge tatsächlich geschehen. Chris Cleave gibt tatsächlichen Opfern mit diesem Buch ein Gesicht und eine Geschichte. Auch die westlichen Wertvorstellungen und Sitten werden durch Little Bee in Frage gestellt, so dass man nicht umhin kommt, auch darüber nachzudenken.</p>
<p>Chris Cleave hat einen besonderen Roman geschrieben, der direkt Zugang zu den Herzen seiner Leser findet. Dabei geht der Autor weder sehr einfühlsam noch besonders feinfühlig vor, sondern lässt uns an einer Brutalität teilhaben, die jeden Tag irgendwo auf der Welt so geschehen könnte. Er erzählt von zwei Schwestern, die fliehen müssen als ihr Dorf und dessen Bewohner von Soldaten grausam ausgelöscht werden. Denn unter dem Dorf wird ein Ölvorkommen vermutet. Geschickt und tragisch verbindet er die Leben der beiden nigerianischen Mädchen mit denen des weißen Ehepaares Sarah und Andrew und zeichnet die Gefühle und Ängste seiner Protagonisten dabei so real, dass sie einen selbst erreichen.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Little-Bee-Chris-Cleave/bd/1022/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Nicholas Christopher &#8211; Das verlorene Bestiarium</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 07:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Xeno Atlas wächst in den Fünfzigerjahren in New York auf. Seine Mutter starb bei seiner Geburt, sein Vater, ein Seemann, ist selten daheim, und wenn doch, dann gibt er sich distanziert gegenüber seinem Sohn. Einzig von seiner Großmutter erfährt Xeno Liebe und Zuneigung und noch etwas anderes: sie erzählt ihm von den seltsamsten Wesen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Nicholas Christopher - Das verlorene Bestiarium" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/das_verlorene_bestiarium.jpg" alt="" width="128" height="200" /><em>Xeno Atlas wächst in den Fünfzigerjahren in New York auf. Seine Mutter starb bei seiner Geburt, sein Vater, ein Seemann, ist selten daheim, und wenn doch, dann gibt er sich distanziert gegenüber seinem Sohn. Einzig von seiner Großmutter erfährt Xeno Liebe und Zuneigung und noch etwas anderes: sie erzählt ihm von den seltsamsten Wesen und entfacht so seine Faszination zu den mythischen Fabeltieren. Auf dem Internat schließlich entflammt Xenos Interesse an den Fabelwesen erneut als ihm sein Geschichtslehrer von dem geheimnisvollen „Karawanenbuch“ berichtet &#8211; ein verlorenes Bestiarium, dass einst Teil der Bibel gewesen sein soll. Doch zuerst gilt es für Xeno eine turbulente Collegezeit hinter sich zu bringen und sein Leben während des Vietnamkrieges zu bewahren. Als das Karawanenbuch Jahre später wieder Einzug in Xenos Gedanken findet, folgt er den verschlungenen Pfaden, die dieses Buch durch die Geschichte nahm; im Besitz der unterschiedlichsten Menschen, an den verschiedensten Orten der Welt und macht schließlich eine überraschende Entdeckung …</em></p>
<p><a href="http://www.grosse-literatur.de/Das-verlorene-Bestiarium-Nicholas-Christopher/bd/1043/" target="_blank"><strong>„Das verlorene Bestiarium“</strong></a>, ein Roman über eine abenteuerreiche Suche auf den Spuren eines geheimnisvollen Buches, gespickt mit den ungewöhnlichsten Fabeltieren, die die Mythologie zu bieten hat &#8211; das schien mir eine interessante Mischung und genau mein Ding zu sein. Doch leider gibt sich dieser Roman in beidem sehr bescheiden. Denn von einem spannenden Abenteuer kann nicht die Rede sein. Sicher, die Spuren, denen Xeno quer durch die Geschichte folgt, sind nett zu lesen und haben einen gewissen Unterhaltungswert, werden aber weder fesselnd noch mitreisend erzählt. Zudem wird „das Rätsel seiner eigenen Familiengeschichte“, wie es weiter im Klapptext heißt, gänzlich vage gehalten, von Auflösung des wirklich etwas sonderbaren Rätsels keine Spur. Eher blieb ich als Leser am Ende mit „Wie, das wars schon?“-Gedanken einsam zurück.</p>
<p>In diesem Roman lernen wir Xeno als verletzlichen kleinen Jungen kennen, von seiner Familie mütterlicherseits beraubt, der nur seine Großmutter als einzige Konstante in seinem Leben kennt. Eines nachts sieht er, mehr aus dem Augenwinkel, einen Fuchs im Bett seiner Großmutter. Doch im nächsten Augenblick ist dieser verschwunden, und seine Grandma wieder ganz die alte. Solche Andeutungen finden sich häufig im Buch. Diese seltsamen Momente werden vom Autor auch nicht näher aufgeklärt. Es ist eben so. Auch Jahre später als das Mädchen, dass eben noch am Baum lehnte, plötzlich verschwunden ist und Xeno an ihrer Stelle kurz (wieder einmal) eines Fuches ansichtig wird. Was es damit auf sich hat und wie seine Familie mit den mythischen Fabelwesen und deren Geschichte in Verbindung steht, erfährt der Leser hier leider nicht.</p>
<p>Xenos eher düster gehaltene Kindheit und Jugend machen den größten Teil dieses Buches aus. Auch später, nach der Collegezeit ist dieses Buch vorallem von Xenos zwischenmenschlichen Beziehungen und Erlebnissen, fernab der Suche nach dem Karawanenbuch, geprägt. Als es dann endlich los geht, und Xeno sich auf die Spuren des Buches begibt, geschieht dies nicht nur ereignislos, sondern auch sehr unspektakulär. Er sucht in diesen und jenen Archiven in den verschiedensten Ländern der Erde, hat hier Glück, dort Pech. Das wars.</p>
<p>Eines muss man Nicholas Christopher trotz allem jedoch zugestehen: er versteht es sehr bildhaft, sensibel und voller Details zu schreiben, so dass man recht flott in dieser Geschichte vorankommt und sich alles genau vorstellen kann. Einen Drang, das Buch wegzulegen – trotz der eher mittelmäßigen Spannung – habe ich nicht gespürt. Vielmehr habe ich mich über die Seiten hinweg wirklich mit Xeno angefreundet und irgendwann damit abgefunden, dass dieses Buch keineswegs von einem packenden Abenteuer berichten würde.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Das-verlorene-Bestiarium-Nicholas-Christopher/bd/1043/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Jutta Profijt &#8211; Blogging Queen</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2011/10/23/rezension-jutta-profijt-blogging-queen/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 16:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Lulu ist Stewardess und mit ihrem Beruf eigentlich nicht ganz so glücklich. Privat kleidet sie sich gern stylisch, trägt Markenklamotten, wenn auch secondhand, und die Welt ist ihr Zuhause. Als eine Ohrenentzündung sie dazu zwingt am Boden zu bleiben, fällt die geplante Geburtstagsparty auf einer Insel im indischen Ozean geradewegs ins Wasser. Stattdessen soll Lulu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Jutta Profijt - Blogging Queen" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/blogging_queen.jpg" alt="" width="170" height="271" /><em>Lulu ist Stewardess und mit ihrem Beruf eigentlich nicht ganz so glücklich. Privat kleidet sie sich gern stylisch, trägt Markenklamotten, wenn auch secondhand, und die Welt ist ihr Zuhause. Als eine Ohrenentzündung sie dazu zwingt am Boden zu bleiben, fällt die geplante Geburtstagsparty auf einer Insel im indischen Ozean geradewegs ins Wasser. Stattdessen soll Lulu das Penthouse ihrer Freundin Sabine und Hund Sergent Pepper hüten, und nebenbei die neue Blogsoftware testen. Da Lulu ohnehin die Decke auf den Kopf zu fallen droht, macht sie doch gerne das, was sie am liebsten täte: über Mode und Trends berichten – allerdings unter einer gänzlich anderen, viel cooleren Identität. Schon bald stürmen die Besucher ihr Blog, bitten Magazine um Interviews und Jobangebote hageln dutzendfach herein. Und als sie plötzlich immer mehr Menschen kennenlernt, die ihr zu Freunden werden, muss Lulu feststellen, wie einsam sie eigentlich bisher war …</em></p>
<p>Endlich mal wieder ein Roman einer deutschen Autorin, der einen geradezu umhaut. Viel habe ich mir unter <a href="http://www.grosse-literatur.de/Blogging-Queen-Jutta-Profijt/bd/1073/" target="_blank"><strong>„Blogging Queen“</strong></a> ausgemalt, hohe Erwartungen hatte ich allemal, und ich bin nicht enttäuscht worden …</p>
<p>Lulu ist mal eine erfrischend andere Frau &#8211; eigentlich ja ganz normal, aber sie ist kein Top-Model, wie das die Figuren in vielen anderen Romanen zu sein scheinen; sie ist eher klein geraten, mit großer Nase und ausladenden Kurven. Das gefällt mir! Und sie wird von der Autorin auch nicht vor manch noch so peinlicher Situation verschont, bei denen man dann schonmal richtig Mitleid bekommt. Dafür jedoch, hat man sie unheimlich gern, und das schon nach nur wenigen Seiten. Auch die übrigen Figuren können überzeugen und zeichnen sich durch eine besonders direkte, humorvolle und anziehende Art aus.</p>
<p>Der Autorin gelingt es ausnehmend gut ihre Leser in die Welt der Mode und deren Trends zu entführen, und schildert das drum und dran, dass ihre Geschichte ausmacht, die vielen kleinen Details, wirklich gelungen. Schon nach wenigen Seiten ist man mitten drin, und kann sich kaum noch vorstellen, dass Buch wegzulegen. Dazu trägt auch der kurzweilige Schreibstil Jutta Profijts bei, der einen nur so über die Zeilen sausen und uns immer tiefer in Lulus Leben eintauchen lässt.</p>
<p>Auch Männer hat dieser Roman einige zu bieten, ein kleine Liebesgeschichte hier, ein paar Intrigen dort und ein scheinbar kniffliger Kriminalfall an deren Auflösung Lulu maßgeblich beteiligt ist, machen diesen Roman zu einem echten Pageturner. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und hoffe sehr, dass die Autorin uns noch einiges in dieser Richtung bieten wird.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Blogging-Queen-Jutta-Profijt/bd/1073/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Thórarinn Eldjárn &#8211; Die glücklichste Nation unter der Sonne – Geschichten aus Island</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2011/10/09/rezension-thorarinn-eldjarn-die-glucklichste-nation-unter-der-sonne-%e2%80%93-geschichten-aus-island/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 09:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die glücklichste Nation unter der Sonne“ bietet 13 kurze Geschichten über eine der abgelegensten Inseln Europas und deren Menschen – Island. Thórarinn Eldjárn erzählt ganz zu Anfang von einer Stadt, in der kein Bewohner die Sprache des anderen spricht, und alle dennoch hervorragend miteinander auskommen. Er schreibt von einer „Taschenkrise“ in der ein kleines Schild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Thórarinn Eldjárn - Die glücklichste Nation unter der Sonne" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/die_gluecklichste_nation_unter_der_sonne.jpg" alt="" width="170" height="259" /><a href="http://www.grosse-literatur.de/Die-gl%C3%BCcklichste-Nation-unter-der-Sonne-Th%C3%B3rarinn-Eldj%C3%A1rn/bd/1082/" target="_blank"><strong>„Die glücklichste Nation unter der Sonne“</strong></a> bietet 13 kurze Geschichten über eine der abgelegensten Inseln Europas und deren Menschen – Island. Thórarinn Eldjárn erzählt ganz zu Anfang von einer Stadt, in der kein Bewohner die Sprache des anderen spricht, und alle dennoch hervorragend miteinander auskommen. Er schreibt von einer „Taschenkrise“ in der ein kleines Schild an einer Wohnungstür der Auslöser besagter Krise war und gibt einige weitere, teils lustige Anekdoten zum Besten, die wohl besonders das isländische Völkchen ausmachen. Ganz nebenbei lernt man auch etwas, nämlich, dass „Gemessen an der Bevölkerungszahl“, wie wir in „Die Zauberformel“ lesen können, Island in vielen Bereichen die Besten stellt – so zum Beispiel im Schach, aber auch in Bezug auf den Nobelpreisträger der Literatur.</p>
<p>Zu Beginn fühlte ich mich von diesem schmalen Bändchen wirklich rundherum gut unterhalten, musste schmunzeln, und schonmal lachen über die offene und oftmals lustige Darstellung der Menschen und ihren besonderen Eigenheiten. Noch dazu versteht es der Autor ansprechend und mit einigem Augenzwinkern zu erzählen; und so flog ich geradewegs über die Seiten.</p>
<p>Doch nach und nach verloren diese kleinen Geschichten an Charme und manchmal fragte ich mich, was genau Thórarinn Eldjárn damit eigentlich ausdrücken wollte – wie komisch die Isländer sind? &#8211; oder dass er Geschichten ohne rechten Sinn schreiben kann? Besonders bei den letzten beiden Geschichten verging mir immer mehr die Lust am Lesen. Sicher, es ist die Freiheit des Autors Geschichten zu schreiben, die keine tiefere Bedeutung haben müssen. Ich persönlich mag Erzählungen jedoch, die – wenn schon ohne genauen Sinn – dann doch gut zu unterhalten wissen. Leider konnten die letzten Erzählungen das anfänglich ganz eigene, ungewöhnliche und schöne Flair nicht halten, und ließen mich mit einem eher schalen Nachgeschmack zurück.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Die-gl%C3%BCcklichste-Nation-unter-der-Sonne-Th%C3%B3rarinn-Eldj%C3%A1rn/bd/1082/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
<div style="background-color:#ddd; padding:10px; margin-top:15px">Dieses Buch erhielt ich über <a href="http://www.bloggdeinbuch.de/" target="_blank">Blogg dein Buch</a> vom <a href="http://www.conte-verlag.de/" target="_blank">Conte Verlag</a>. Herzlichen Dank! Mehr <a href="http://www.conte-verlag.de/au-er-der-reihe/eldj-rn-die-gl-cklichste-nation-unter-der-sonne" target="_blank">Infos zum Buch</a> gibt&#8217;s auch auf der Verlagswebsite.</div>
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		<title>Rezension: Jiang Rong &#8211; Der Zorn der Wölfe</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2011/08/25/rezension-jiang-rong-der-zorn-der-wolfe/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 18:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mongolei]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wölfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich kann man dieses wunderbare Buch nicht recht mit Worten umschreiben. Es ist vielmehr so, dass man die Freiheit auf dem Grasland, den harten Kampf der Viehhirten gegen Witterung, Naturkatastrophen und Wölfe regelrecht fühlen kann. Man ist so gebannt von dem Leben der Mongolen, von der rauen Schönheit des Landes und dem ständigen Kampf gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Jiang Rong - Der Zorn der Wölfe" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/der_zorn_der_woelfe.jpg" alt="" width="132" height="200" />Eigentlich kann man dieses wunderbare Buch nicht recht mit Worten umschreiben. Es ist vielmehr so, dass man die Freiheit auf dem Grasland, den harten Kampf der Viehhirten gegen Witterung, Naturkatastrophen und Wölfe regelrecht fühlen kann. Man ist so gebannt von dem Leben der Mongolen, von der rauen Schönheit des Landes und dem ständigen Kampf gegen Schädlinge und Wölfe, dass die Menschen in diesem Buch einem richtig ans Herz wachsen, und man gern jede Gefahr auf sich nimmt, nur um weiter bei ihnen bleiben zu können. Der Autor beschreibt Lebensart und Traditionen so eindringlich, dass man sich bald selbst in der Mongolei fühlt.</p>
<p><a href="http://www.grosse-literatur.de/Der-Zorn-der-W%C3%B6lfe-Jiang-Rong/bd/786/" target="_blank"><strong>„Der Zorn der Wölfe“</strong></a> ist ein besonderes Buch, eine Geschichte, die ihre Leser in Traditionen und Legenden der Nomaden auf dem Olonbulag-Grasland eintauchen lässt, so dass man das Gefühl bekommt, man wäre Teil dieser Geschichte. Der Autor vermag so wunderbar dicht und farbenfroh von den Menschen, ihrer Lebensart und den Wölfen zu schreiben, dass man seine tiefe Liebe für diesen Landstrich richtig spüren kann.</p>
<p>Schon während des Lesens fiel mir auf, wie unglaublich kenntnisreich und detailliert der Autor vom Leben auf dem Grasland und den Gepflogenheiten seiner Bewohner zu erzählen weiß. Ihm gelingt es ausnehmend gut, den Leser an die Seite Chen Zhens zu katapultieren, und ihn tief in die Weiten des Olonbulag zu entführen. Erst in der Nachbemerkung las ich, dass „Der Zorn der Wölfe“ ein autobiographischer Roman, und Chen Zhen, eigentlich der Autor selbst ist. Umso schwerer wog diese Geschichte in meinen Gedanken.</p>
<p>Am Schluss ist man nach vielen harten Enden und Schicksalen so unsagbar traurig. Dennoch würde ich diesen Roman am liebsten gleich nochmal von vorn beginnen, denn dass eine Geschichte mit so viel Gefühl, soviel Sehnsucht und Schmerz erzählt wird, geschieht nicht oft. Dieses Buch bewegt und ging mir wirklich zu Herzen, so dass ich mich weiter mit der Geschichte der Mongolen und den Wölfen beschäftigen werde, denn so richtig lässt mich das Gelesene nicht mehr los.</p>
<p><a href="http://www.grosse-literatur.de/Der-Zorn-der-W%C3%B6lfe-Jiang-Rong/bd/786/" target="_blank"><strong>„Der Zorn der Wölfe“</strong></a> ist ein wunderbares, wunderbares aber auch trauriges Buch. Ein Roman, der noch lange in den Gedanken nachhallt, und eines der wenigen Bücher, die einen Menschen verändern können.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Der-Zorn-der-W%C3%B6lfe-Jiang-Rong/bd/786/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Nicholas Sparks &#8211; Wie ein Licht in der Nacht</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2011/07/29/rezension-nicholas-sparks-wie-ein-licht-in-der-nacht/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 07:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wie ein Licht in der Nacht“ ist mein bisher fünfter Roman aus der Feder von Nicholas Sparks und der bislang erste, der mit der ein oder andere Schwäche daherkommt.
Eigentlich beginnt dieser Roman so typisch für Nicholas Sparks: zwei Menschen treffen aufeinander und verlieben sich. In diesem Roman hat er seinen beiden Hauptfiguren Katie und Alex [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Nicholas Sparks - Wie ein Licht in der Nacht" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/wie_ein_licht_in_der_nacht.jpg" alt="" width="124" height="200" /><a href="http://www.grosse-literatur.de/Wie-ein-Licht-in-der-Nacht-Nicholas-Sparks/bd/1050/" target="_blank"><strong>„Wie ein Licht in der Nacht“</strong></a> ist mein bisher fünfter Roman aus der Feder von Nicholas Sparks und der bislang erste, der mit der ein oder andere Schwäche daherkommt.</p>
<p>Eigentlich beginnt dieser Roman so typisch für Nicholas Sparks: zwei Menschen treffen aufeinander und verlieben sich. In diesem Roman hat er seinen beiden Hauptfiguren Katie und Alex schwere Schicksale aufgebürdet. Während Katie vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen ist, trauert Alex nach wie vor um seine verstorbene Frau Carly. Soweit verspricht der Roman also eine zu Herzen gehende Geschichte. Und dieses Versprechen hält das Buch auch, denn Katie und Alex werden schon bald ein Paar. Und genau da habe ich mich gewundert, denn dies geschieht in recht kurzer Zeit von wenigen Monaten. Wenn man nun jedoch Katies brutale Vorgeschichte und ihr anfängliches Misstrauen anderen gegenüber bedenkt, ging mir das einfach zu schnell. Obgleich die beiden immer wieder mit Katies Dämonen zu kämpfen haben.</p>
<p>Nicholas Sparks hat es geschafft die Figur der Katie feinfühlig zu zeichen und ihre Vergangenheit glaubwürdig einzuflechten. Alex hingegen erschien mir oft zu „weichgespült“. Natürlich ist er der perfekte Mann, und genauso erscheint er auch im Buch, dennoch hätte ich mir einige Ecken und Kanten an ihm gewünscht. Außerordentlich gut hingegen ist dem Autor Kevin Tierney, Katies Ehemann, gelungen. Er wird richtig glaubhaft „krank“ dargestellt und man bekommt oftmals bei seinen Passagen eine Gänsehaut.</p>
<p>Trotz vorhersehbarem Geschehen muss man dem Roman eine gigantische Spannung zugestehen. Vorallem ab dem zweiten Drittel der Geschichte, gelang es mir kaum noch das Buch aus der Hand zu legen. Nicholas Sparks schafft es, dass man jede Zeile geradezu aufsaugt und sich wünscht, man könnte noch schneller lesen.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Wie-ein-Licht-in-der-Nacht-Nicholas-Sparks/bd/1050/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Heidi Busch-Manzel &#8211; Ich liebe meine Menschen &#8211; trotzdem!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 08:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich von Spencer Quinns Hundekrimi „Bernie und Chet“ so begeistert war, habe ich dieses Buch von Heidi Busch-Manzel entdeckt; der Klapptext hörte sich wirklich vielversprechend an. Zu Anfang ist dieses Buch recht lustig zu lesen: der kleine Welpe Max hat so einiges an sich und seinem neuen Zuhause zu entdecken. Dies aus Hundesicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Heidi Busch-Manzel - Ich liebe meine Menschen - trotzdem!" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/ich_liebe_meine_menschen_trotzdem.jpg" alt="" width="141" height="200" />Nachdem ich von Spencer Quinns Hundekrimi „Bernie und Chet“ so begeistert war, habe ich dieses Buch von Heidi Busch-Manzel entdeckt; der Klapptext hörte sich wirklich vielversprechend an. Zu Anfang ist dieses Buch recht lustig zu lesen: der kleine Welpe Max hat so einiges an sich und seinem neuen Zuhause zu entdecken. Dies aus Hundesicht zu schildern gelingt der Autorin noch recht gut. Nach und nach allerdings geht die Erzählung in alltägliche &#8211; unspektakuläre – Situationen über, wie sie wohl jeder x-beliebige Hund erfährt.</p>
<p>Es dauert nicht lang, und man merkt dem Buch deutlich an, dass es eben nicht aus Hundesicht erzählt wird. „Hunderoman“ trifft es dann also schon bei weitem nicht mehr. Welcher Hund macht sich schon Gedanken darum, dass sein Nachbarshund an Krebs gestorben ist oder das neue Familienmitglied – ein Baby – ja achso toll ist und dieses und jenes schon viel früher kann als andere Kinder? Bitte!!!</p>
<p>Im letzten Teil des Buches hat sich die Geschichte dann eher zur Was-passiert-so-aus-Frauchens-Sicht-Erzählung gemausert – natürlich immer noch aus „Hundesicht“ erzählt, nur leider wirkt das vollkommen unglaubwürdig. Da wird nichts außergewöhnliches mehr erzählt, im Großen und Ganzen geht es bis zum Schluss eigentlich nur noch um das Heranwachsen der Enkel, Urlaube, Krankheiten anderer Hunde, der Katzen und von Max, Wehwehchen etc.<br />
Das liest sich alles – eben vorallem der zweite Teil des Buches – ziemlich kitschig und ich war kurz davor das Buch zur Seite zu legen.</p>
<p>Sicherlich wollte die Autorin ihrem Hund Max eine eigene Stimme verleihen und seine Abenteuer festhalten. Zu Anfang ist ihr dies auch ganz gut gelungen, nur dass schon bald von keinerlei Abenteuern und Spannendem mehr zu lesen war. Vielmehr liest man von Besuchen von Freunden, dutzenden Urlauben und eben sehr Alltäglichem. Auch, wenn diese Berichte wahrscheinlich alle wirklich so geschehen sind, hätte der Geschichte etwas fiktives, dass Spannung bringt, durchaus gut getan.</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Ich-liebe-meine-Menschen---trotzdem-Heidi-Busch-Manzel/bd/1015/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zum Buch lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Wolfgang Brenner &#8211; Elke versteht das</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 08:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Elke und Schmalenbach sind seit 20 Jahren liiert – mit mäßigem Erfolg. Schmalenbach verdient seine Brötchen mehr oder weniger erfolgreich als Werbetexter für Tütensuppen und ist kultur- und literaturbegeistert. Seine Elke hingegen muss in ihrem Sachbearbeiterinnen-Job so allerlei Macken ihrer nervenden Kolleginnen ertragen. Gemeinsam im täglichen Chaos ihrer Gefühls- und Alltagswelt ergeben die beiden ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Wolfgang Brenner - Elke versteht das" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/elke_versteht_das.jpg" alt="" width="126" height="200" />Elke und Schmalenbach sind seit 20 Jahren liiert – mit mäßigem Erfolg. Schmalenbach verdient seine Brötchen mehr oder weniger erfolgreich als Werbetexter für Tütensuppen und ist kultur- und literaturbegeistert. Seine Elke hingegen muss in ihrem Sachbearbeiterinnen-Job so allerlei Macken ihrer nervenden Kolleginnen ertragen. Gemeinsam im täglichen Chaos ihrer Gefühls- und Alltagswelt ergeben die beiden ein ungleiches Duo, dass nicht nur immer wieder anneinander gerät, manchmal auch auseinander.</p>
<p>Wolfgang Brenner hat in 30 kurzen Kurzgeschichten einen ganz normalen Alltag mit zwei witzig-verschrobenen Charakteren parodiert. Seine Schmalenbach-Parodien erschienen 17 Jahre lang in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Mit diesem dritten Band um die „Schmalenbach-Geschichten“ darf der Leser auch außerhalb dieses Mediums an den ungewöhnlichen Geschichten teilhaben.<br />
Und man erkennt schon auf den ersten Seiten, dass man es selbst nicht leicht haben wird. Denn die Situationen, mit denen die beiden Protagonisten zu kämpfen haben, erscheinen meist zunächst eigentlich ganz belanglos, und doch versteht es Wolfgang Brenner seine Figuren herrlich unerwartet reagieren zu lassen und nicht selten bricht schon bald das Chaos aus.</p>
<p>Witzig und herrlich übertrieben erzählt Wolfgang Brenner in <a href="http://www.grosse-literatur.de/Elke-versteht-das-Wolfgang-Brenner/bd/980/" target="_blank"><strong>„Elke versteht das“</strong></a> vom nicht immer einfachen Zusammenleben von Schmalenbach und seiner Elke. Die beiden müssen sich nicht nur mit ganz belanglosen Dingen wie der Ausrottung des Thunfischs, einer prominenten Gästeliste, allerlei Erotischem und vorallem Liebes-Fragen herumschlagen, sondern verstehen einander auch mal ganz ordentlich falsch. Klar, dass der Hausfrieden dann schonmal gewaltig schief hängt. Aber zum Glück weiß Schmalenbach: Elke versteht das!</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Elke-versteht-das-Wolfgang-Brenner/bd/980/" target="_blank">Klapptext und gesamte Rezension zu &#8220;Elke versteht das&#8221; lesen</a></strong></p>
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		<title>Rezension: Sjón &#8211; Schattenfuchs</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2011/01/27/rezension-sjon-schattenfuchs/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 19:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf nur 126 Seiten, schafft es Sjón – eigentlich Sigurjón B. Sigurdsson – eindringlich zwei kleine Geschichten des winterlichen Islands im Jahre 1883 zu erzählen; die doch irgendwie miteinander verbunden sind. Schon auf der ersten Seite katapultiert er seine Leser mitten ins Geschehen: Pfarrer Baldur Skuggason jagt erbarmungslos in den Ebenen eine erdschwarze Füchsin als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Sjón - Schattenfuchs" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/schattenfuchs.jpg" alt="" width="123" height="200" />Auf nur 126 Seiten, schafft es Sjón – eigentlich Sigurjón B. Sigurdsson – eindringlich zwei kleine Geschichten des winterlichen Islands im Jahre 1883 zu erzählen; die doch irgendwie miteinander verbunden sind. Schon auf der ersten Seite katapultiert er seine Leser mitten ins Geschehen: Pfarrer Baldur Skuggason jagt erbarmungslos in den Ebenen eine erdschwarze Füchsin als beide vom Schneetreiben überrascht werden. Mal aus der Sicht des Mannes, mal aus der der Füchsin beschreibt Sjón die stundenlange Jagd in wenigen &#8211; fast lyrischen &#8211; Sätzen. Hier scheint jedes Wort wohl überlegt, jeder Satz drückt vielerlei Gefühle aus und lässt einen den Atem anhalten.</p>
<p>Im zweiten Teil seiner Erzählung lässt Sjón uns wenige Tage am einfachen Leben des Botanikers Friđrik B. Friđjónsson teilhaben. Tage, in denen Friđrik seine ungewöhnliche Ziehtochter Abba betrauert und begräbt, ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet und an die Zeit mit ihr zurückdenkt. Sjón scheint jede seiner Figuren genauestens und pointiert ausgearbeitet zu haben. Hier ist kein Wort, keine Beschreibung, die nichts wichtiges ausdrücken würde. Entweder man mag die Charaktere dieses schmalen Büchleins gleich, oder man kann sie von vorn herein nicht leiden – doch genau dies scheint in der Absicht des Autors zu liegen.</p>
<p>Am Ende vereinen sich die beiden Geschichten zu einem Ganzen. Nicht nur dass der Pfarrer und die Füchsin ein überraschendes, „mythisches“ Miteinander finden, auch Abbas Krankheit und Vergangenheit kommen ans Tageslicht.</p>
<p>Fazit: Der Autor erzählt in <a href="http://www.grosse-literatur.de/Schattenfuchs--Sj%C3%B3n/bd/994/" target="_blank"><strong>„Schattenfuchs“</strong></a> von einer verschrobenen kleinen Gemeinde und kommt mit  wenigen Figuren aus, um seine Leser mitzureisen. Er schildert bewegende Schicksale und bezieht dabei die isländische Landschaft ganz nebenbei mit ein. Als Leser ist man von den Worten Sjóns gefangen und wartet gebannt, was noch passieren mag. Mich hat der Autor überrascht, und ich bin begeistert, wieviel man doch mit so wenig Worten erzählen kann. Ich bin schon jetzt gespannt auf sein nächstes Buch „Das Gleißen der Nacht“ (Anm. erscheint 03/2011).</p>
<p><strong>» <a href="http://www.grosse-literatur.de/Schattenfuchs--Sj%C3%B3n/bd/994/" target="_blank">Klapptext zu &#8220;Schattenfuchs&#8221; lesen</a></strong></p>
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