<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lit-Blog &#187; Rezensionen</title>
	<atom:link href="http://litblog.grosse-literatur.de/tag/rezensionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://litblog.grosse-literatur.de</link>
	<description>Bücher, Bücher und ich</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Nov 2015 19:55:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Rezension: Christoph Marzi &#8211; Heaven &#8211; Stadt der Feen</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/08/26/rezension-christoph-marzi-heaven-stadt-der-feen/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/08/26/rezension-christoph-marzi-heaven-stadt-der-feen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 09:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Feen und Elfen]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=6083</guid>
		<description><![CDATA[Christoph Marzi Heaven &#8211; Stadt der Feen Verlag: Lübbe Audio Format: Hörbuch, ungekürzt, 6 h 54 min Erscheinungstermin: 10 / 2013 Preis: vergriffen (im Abo bei Audible.de 9,99 €) ISBN: 9783785742778 » Kaufen: Heaven und David begegnen sich hoch oben über den Dächern Londons. Dass Heaven dringend Hilfe braucht, erkennt David sofort; dass böse Männer ihr Herz gestohlen haben – und zwar buchstäblich – kann <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/08/26/rezension-christoph-marzi-heaven-stadt-der-feen/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Christoph Marzi - Heaven - Stadt der Feen" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/hoerbuecher/heaven.jpg" alt="" width="170" height="170" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 0px;">Christoph Marzi<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Heaven &#8211; Stadt der Feen</strong></p>
<p><strong>Verlag:</strong> Lübbe Audio<br />
<strong>Format: </strong>Hörbuch, ungekürzt, 6 h 54 min<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 10 / 2013<br />
<strong>Preis:</strong> vergriffen (im Abo bei Audible.de 9,99 €)<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783785742778</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785742770?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783785742778" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783785742778" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783785742778" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;"><em>Heaven und David begegnen sich hoch oben über den Dächern Londons. Dass Heaven dringend Hilfe braucht, erkennt David sofort; dass böse Männer ihr Herz gestohlen haben – und zwar buchstäblich – kann er jedoch zuerst nicht glauben. Nur wenig später sieht er die beiden unheimlichen Gestalten selbst, die es noch immer auf Heaven abgesehen haben. Er beschließt diesem ungewöhnlichen Mädchen zu helfen. Die nächsten Tage sollen sein Leben komplett auf den Kopf stellen. Gemeinsam mit Heaven erfährt er das Undenkbare: Feen gibt es wirklich. Und jemand macht Jagd auf sie.</em></p>
<p>Von diesem Hörbuch hörte ich zuerst nur eine Hörprobe – also die ersten Momente. Und bereits hier haben mich Autor und Sprecherin gefangengenommen; denn Heaven verliert ihr Herz und läuft weg. Und genau wie der „Mörder“ war auch ich erstaunt darüber, dass das Mädchen ohne Herz einfach wieder aufsteht und wegrennt. Dabei waren diese ersten gelesenen Zeilen von Katharina Thalbach schon ein Versprechen, wie düster und atmosphärisch dieser Roman mit einer perfekt dazu harmonierenden Sprecherin werden würde. Und ich wurde nicht enttäuscht.</p>
<p>Christoph Marzi ließ ein dunkles London auferstehen, in dem alles möglich scheint, und in dem selbst Feen und Gespenster ihren Platz finden. Dabei hat er seine ganze eigene Version von beidem erschaffen, die wirklich ausnehmend gut zu dieser Stadt und dieser Geschichte passt und unheimlich erfrischend zu hören war. Und auch wenn ich am Ende alle Zusammenhänge kannte, blieben diese Wesen geheimnisvoll.<br />
Auch die Tatsache, dass seit knapp zwei Jahrzehnten ein Teil der Sterne des Himmels über einem ganz bestimmten Teil Londons fehlt, erscheint ganz natürlich. Dies ist ein weiterer Faden, den  Christoph Marzi wie selbstverständlich in seine Geschichte einwebt, und mit den Übrigen  letztendlich zu einem überraschenden und tollen Ende verbindet.</p>
<p>Die magischen bzw. mystischen Elemente liegen nicht im Mittelpunkt dieser Geschichte; vielmehr ist es die große, etwas düstere Jagd nach der Wahrheit, die richtig Spaß gemacht hat und die schlussendlich in einem großen Finale endet. Denn gemeinsam mit zwei überaus sympathischen Figuren, mit denen man durch Marzis dunkles London streift, lüften wir das Geheimnis, dass sich um Heaven rankt. Ich habe gerätselt, mitgefiebert, musste meinen Verdacht immer wieder mal ändern, nur um mich am Ende einer gänzlich anderen Auflösung gegenüber zu finden. </p>
<p>Zudem schafft es dieses Hörbuch ohne Längen auszukommen, so dass ich an den Lippen von Sprecherin Katharina Thalbach hing und wie gebannt ihrer dunklen, etwas rauchigen Stimme lauschte, die so ausnehmend gut zu dieser Geschichte passt. Überdies schafft sie es, eine ganz besondere Atmosphäre aufkommen zu lassen, Stimmungen und Dramatik zu vermitteln und Personen gekonnt durch ihre Sprechweise zu differenzieren. Dabei bekamen dunkle Gestalten schon fast eine unheimliche Aura, die wiederum fantastisch zur etwas düsteren Geschichte passte. </p>
<p>Fazit: Autor Christoph Marzi und Sprecherin Katharina Thalbach haben mich in diesem Hörbuch wunderbar mit einer atmosphärisch dichten und spannenden Geschichte unterhalten. Plot und Setting kommen düster, geheimnisvoll und unheimlich einnehmend daher. Als Leser bekommt man hier eine rasante Jagd geboten, deren Dramatik stets weiter steigt, denn die „Bösen“ scheinen den „Guten“, den beiden Jugendlichen Heaven und David, immer einen Schritt voraus zu sein. Das Thema Feen, dass bereits durch den Untertitel des Buches bekannt ist, bleibt dabei fast bis zuletzt ein Geheimnis und wurde vom Autor mal ganz anders, und erfrischend ideenreich, dargestellt. Zudem schaffte es Sprecherin Katharina Thalbach mich in Heavens und Davids Welt hinein zu versetzen und konnte mich durch eine gelungene und fesselnde Sprechweise überraschen. Großartig!</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/08/26/rezension-christoph-marzi-heaven-stadt-der-feen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Florian Schulz &#8211; Ein Jahr in der Arktis</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/27/rezension-florian-schulz-ein-jahr-in-der-arktis/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/27/rezension-florian-schulz-ein-jahr-in-der-arktis/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2015 05:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbären]]></category>
		<category><![CDATA[Naturfotograf]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=6019</guid>
		<description><![CDATA[Florian Schulz Ein Jahr in der Arktis Verlag: National Geographic Format: gebunden, 212 Seiten Erscheinungstermin: 12 / 2012 Preis: 39,95 € ISBN: 9783866903005 » Kaufen: Von allen Gebieten und Lebensräumen unserer Welt, mag ich die Arktis am liebsten. Seit Jahren sammle ich hin und wieder Bildbände, die diese abgelegene, unwirtliche Gegend porträtieren, und natürlich bin ich auch von der in ihr lebenden Tierwelt fasziniert. Allen <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/27/rezension-florian-schulz-ein-jahr-in-der-arktis/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Florian Schulz - Ein Jahr in der Arktis" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/ein_jahr_in_der_arktis.jpg" alt="" width="170" height="114" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 0px;">Florian Schulz<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Ein Jahr in der Arktis</strong></p>
<p><strong>Verlag:</strong> National Geographic<br />
<strong>Format: </strong>gebunden, 212 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 12 / 2012<br />
<strong>Preis: </strong>39,95 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783866903005</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866903006?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783866903005" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783866903005" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783866903005" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;">Von allen Gebieten und Lebensräumen unserer Welt, mag ich die Arktis am liebsten. Seit Jahren sammle ich hin und wieder Bildbände, die diese abgelegene, unwirtliche Gegend porträtieren, und natürlich bin ich auch von der in ihr lebenden Tierwelt fasziniert. Allen voran dem „Bären der Meere“, dem Eisbären. Als ich „Ein Jahr in der Arktis“ fand, war ich schon allein vom Titelbild begeistert, den musste ich unbedingt haben! Und ich hätte wohl nicht gedacht, dass mich ein Bildband so gefangennehmen und erstaunen könnte.</p>
<p>Florian Schulz ist ein leidenschaftlicher Fotograf mit einem ganz außergewöhnlichen Talent und einer besonderen Liebe zur Arktis. Diese Liebe merkt man seinen Bildern an, denn jedes hat einen ganz eigentümlichen Zauber. Die Bilder sind so unheimlich schön, dass ich manchmal Minuten zubrachte nur eines zu betrachten, einfach um alle Details in mich aufzunehmen und mich an der Schönheit der Arktis und seiner Bewohner zu erfreuen.</p>
<p>Neben Moschusochsen, Karibus, Schneeeulen, Walrossen, Ringelrobben und einer atemberaubenden Landschaft, sind die Eisbären dennoch die Stars in diesem Bildband. Und Florian Schulz zeigt hier Bilder, auf denen man diese größten Bären der Welt kaum jemals so gesehen hat. Es zeigt u.a. innige Momente zwischen Mutter und Nachwuchs, die mich sehr berührt haben, aber auch die Flucht vor gefährlichen Männchen, die die Kleinen töten würden, Eisbären beim Skelett eines gestrandeten Finnwals, um die Überreste zu erbeuten und andere ganz gewöhnliche Momente im Leben eines weißen Riesen, die für mich unheimlich schön anzusehen waren.<br />
Einmal ertappte ich mich am Tag, als es draußen geschneit hatte, bei dem Gedanken, was die Eisbären wohl gerade taten. Und ich konnte es mir fast wirklich vorstellen, so sehr hat mich dieses Buch an ihrem Leben &#8211; zumindest eine kurze Zeit lang &#8211; teilhaben lassen.</p>
<p>Der Fotograf beschreibt dabei, wie er die Tiere seiner Fotos fand, welche Strapazen er für diese wunderschönen Fotos auf sich nahm, und lässt uns diese Welt eingehend kennenlernen. Dabei schenkt er uns etwas ganz bezauberndes: fast ist es, als wären wir selbst in diesem unwirtlichen Landstrich unterwegs, würden dem Fotografen über die Schulter schauen, und diese Gegend, diese Tierwelt mit eigenen Augen sehen. Er nimmt uns also nicht nur mit den ausdrucksstarken Fotos, sondern auch mit seinem Erzählen gefangen.</p>
<p>Das Buch endet mit mehreren bebilderten Seiten „Making-Of“, wie ich sie mir nicht schöner hätte wünschen können. Endlich hat ein Fotograf sich einmal in die Karten schauen lassen und erklärt, wie z.B. dieses wundervolle Titelbild entstand, wie er mit seinen Führern, teilweise mit seiner Frau, manchmal mit einer Filmcrew, ab und an mit Schlittenhund durch die Arktis reiste, aber auch mit Aufnahmen der ersten Ressourcengewinnung durch Menschen. Neben seinen Erlebnissen in diesem Teil der Welt, macht er uns sehr eindringlich auf die beginnende Katastrophe aufmerksam; was die Klimaerwärmung für den Eisbären bedeutet; zeigt uns, dass die Menschen bereits nach dem letzten so verletzlichen Ort ihre Hände ausstrecken, und was passieren würde, wenn eine Ölkatastrophe wie im „Golf von Mexico“ in der Arktis geschehen würde.</p>
<p>Fazit: Ob Eisbär, Moschusochse oder Walross, Florian Schulz hat den Tieren der Arktis eine außergewöhnlich starke Stimme verliehen. In seinen wundervollen Bildern können wir auf eindringliche Weise erkennen, was ihr Lebensraum ihnen abverlangt, und mit welcher außergewöhnlichen Stärke sie diesem trotzen. Der Fotograf beweist dabei ein feines Gespür für spannende und zu Herzen gehende Motive, die mich nicht selten staunen ließen. Mit diesen überaus authentischen Bildern und seinen bewegenden und intensiven Texten, entführt er uns in diese unwirtliche Gegend unserer Welt und lässt uns an seiner Liebe zur Arktis teilhaben. Einzig ein etwas zu zahmes Bild scheint er mir von den Eisbären zu zeichnen; es findet sich keines, auf dem der Eisbär zum gnadenlosen Jäger wird.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/27/rezension-florian-schulz-ein-jahr-in-der-arktis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Nicolas Barreau &#8211; Eines Abends in Paris</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/15/rezension-nicolas-barreau-eines-abends-in-paris/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/15/rezension-nicolas-barreau-eines-abends-in-paris/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 08:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbucher]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesromane]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5983</guid>
		<description><![CDATA[Nicolas Barreau Eines Abends in Paris Verlag: Osterwold audio Format: Hörbuch, 5 CDs, gekürzt Erscheinungstermin: 10 / 2013 Preis: 14,99 € ISBN: 9783869521893 » Kaufen: Sie kommt seit Monaten in das kleine Programmkino von Alain Bonnard – Melanie, die Frau im roten Mantel. Als Alain sich eines Abends endlich traut, sie anzusprechen und auf einen Drink einzuladen, kann er sein Glück kaum fassen: sie scheint <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/15/rezension-nicolas-barreau-eines-abends-in-paris/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Nicolas Barreau - Eines Abends in Paris" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/hoerbuecher/eines_abends_in_paris.jpg" alt="" width="170" height="156" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 0px;">Nicolas Barreau<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Eines Abends in Paris</strong></p>
<p><strong>Verlag:</strong> Osterwold audio<br />
<strong>Format: </strong>Hörbuch, 5 CDs, gekürzt<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 10 / 2013<br />
<strong>Preis: </strong>14,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783869521893</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869521899?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783869521893" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783869521893" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783869521893" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;"><em>Sie kommt seit Monaten in das kleine Programmkino von Alain Bonnard – Melanie, die Frau im roten Mantel. Als Alain sich eines Abends endlich traut, sie anzusprechen und auf einen Drink einzuladen, kann er sein Glück kaum fassen: sie scheint ihn ebenfalls zu mögen. Doch aus dem Treffen eine Woche später soll nichts werden. Nachdem die Schauspielerin Soleine Avril und der amerikanische Regisseur Alan Wood in Alains Leben getreten sind, und ausgerechnet in seinem Kino einige Szenen eines Films drehen wollen, bleibt die Frau im roten Mantel verschwunden. Alain setzt alle Hebel in Bewegung, um sie wiederzufinden und zunächst scheinen alle Versuche vergebens &#8230;</em></p>
<p>Kaum hatte ich die ersten Minuten dieses Hörbuchs gehört, fühlte ich mich bereits in Paris. Das französische Umfeld seiner Figuren so wirklichkeitsnah zu beschreiben, ist ein besonderes Talent des Autors. Er erschafft ein ganz eigenes, besonderes Flair, dass mich auch diesmal anzog. Zudem vermag es Nicholas Barreau von herrlich verschrobenen Charakteren zu erzählen, Figuren, mit vielen Ecken und Kanten, weit entfernt von irgendwelchen Klischees und mit teils ungewöhnlichen Eigenheiten, die sie einem gänzlich liebenswert machen. Allen voran gewann ich Alain richtig lieb, aus dessen Sicht diese Geschichte auch erzählt wird. Er ist ein wundervoller Charakter, ein wenig kauzig, aber offenherzig, einer, den man nur gern haben kann. Dann gab es seinen besten Freund, den Astrophysiker Robert, der eine gänzlich andere Einstellung zu Frauen hat, als Alain. Während es Robert ein leichtes ist, Frauen kennenzulernen und der recht pragmatisch durchs Leben geht, ist Alain der absolute Romantiker durch und durch. Zwei Figuren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und die sich so manchen herrlich witzigen Schlagabtausch lieferten. Auch die Schauspielerin Soleine kam ungeheurer spleenig daher, so durch und durch Star und doch auch wieder bodenständig und manchmal von einer ungeahnten Ernsthaftigkeit betroffen.<br />
Kurzum: in diesem Roman lernte ich so manche ungewöhnliche, aber stets sympathische Figur kennen, die nicht selten ein Schmunzeln auf meine Lippen zauberte.</p>
<p>Der Plot selbst ist durchweg mit vielen Spannungsmomenten und so einigen Stellen ausgestattet, in denen man Alain so sehr wünscht, seine Melanie endlich wieder zu finden. Aber natürlich kam dies erst ganz am Schluss, nach einer wahren Berg- und Talfahrt, ohne irgendwie vorsehbar gewesen zu sein. Der Weg dahin, war überaus hörenswert. Nicholas Barreau schafft es, überraschende Wendungen und viel Farbigkeit in seine Erzählung einfließen zu lassen &#8211; alles vor der detailreich gezeichneten Kulisse von Paris, so dass mich diese Geschichte regelrecht in seinen Bann zog.</p>
<p>Nicht zuletzt dem genialen Sprecher Andreas Fröhlich ist es zu verdanken, dass ich an den Worten des Autors hing. Es ist seine erzählerische Wucht, sein ganz persönliches, mich immer wieder begeisterndes, Sprachvermögen, dass jede Figur zum Leben erweckt und ungeheuer real werden lässt. Er vermag jede Stimmung einer Figur auf eine ganz besondere Art und Weise mit Atmung, Klang und Intensität seiner Stimme einzufangen, dass es ein wahrer Genuss ist, ihm zu lauschen. Ich bin immer wieder fasziniert von seiner unnachahmlich authentischen Sprechweise!</p>
<p>Fazit: Das Hörbuch „Eines Abends in Paris“ hat mir wieder einmal vor Augen geführt, was für ein tolles Duo Autor Nicolas Barreau und Sprecher Andreas Fröhlich sind. Denn wo der Autor eine zu Herzen gehende und atmosphärische Geschichte mit vielen Details erschafft, vermag es der Sprecher auf grandiose Weise, dieses Buch regelrecht mit Leben zu füllen. Beide haben hierfür ein wunderbares Talent, dass mir knapp sechs Stunden Hörfreude bereitete. </p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/06/15/rezension-nicolas-barreau-eines-abends-in-paris/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Rachel Hartman &#8211; Serafina &#8211; Königreich der Drachen</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/05/07/rezension-rachel-hartman-serafina-konigreich-der-drachen/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/05/07/rezension-rachel-hartman-serafina-konigreich-der-drachen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 06:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Drachen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5946</guid>
		<description><![CDATA[Rachel Hartman Serafina &#8211; Königreich der Drachen Verlag: cbj Format: gebunden, 512 Seiten Erscheinungstermin: 11 / 2012 Preis: 17,99 € ISBN: 9783570152690 » Kaufen: Klappentext: Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch sie sind zu fasziniert von ihnen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart. Die <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/05/07/rezension-rachel-hartman-serafina-konigreich-der-drachen/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Rachel Hartman - Serafina - Königreich der Drachen" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/serafina1.jpg" alt="" width="170" height="259" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 65px;">Rachel Hartman<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Serafina &#8211; Königreich der Drachen</strong></p>
<p><strong>Verlag:</strong> cbj<br />
<strong>Format: </strong>gebunden, 512 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 11 / 2012<br />
<strong>Preis: </strong>17,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783570152690</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern_grau2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern_grau2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570152693?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783570152690" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783570152690" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783570152690" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;"><em>Klappentext:<br />
Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch sie sind zu fasziniert von ihnen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart. Die junge Serafina hat guten Grund, beide Parteien zu fürchten. Hütet doch das erst seit kurzem am Hofe lebende Mädchen selbst ein Geheimnis. Als sie in die Mordermittlungen verwickelt wird, kommt der scharfsinnige junge Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, ihm gefährlich nahe und droht, ihre Verstrickung mit der Welt der Drachen zu enthüllen und ihr ganzes Leben auf immer zu zerstören.</em></p>
<p>Rachel Hartman beginnt ihr Debüt mit großem Potenzial und erschafft eine Welt, die auf ihre eigene Art magisch ist und gespickt mit vielen frischen Ideen daherkommt. Gleich zu Beginn wurde mir Serafinas Liebe zur Musik bewusst, und fast konnte ich ihr Spielen in der riesigen Kathedrale auf diesen ersten Seiten hören.<br />
Gänzlich wunderbar gelungen fand ich Serafinas „Garten der Grotesken“ in ihrer Gedankenwelt, der bis zuletzt eine entscheidende Rolle spielt und sehr fantasievoll von der Autorin erdacht ist – das ist eine tolle Idee, die auch bis zuletzt gut mit den Geschehnissen harmoniert. Auch Serafinas Umwelt ist mal etwas anderes: Drachen, die in Menschengestalt unter diesen leben. </p>
<p>Doch schon bald ließ der zu Anfang so bestimmende Plot nach und Ungereimtheiten zwängten sich mir geradezu auf. Warum um Himmels Willen wollen Drachen friedlich unter Menschen leben, wenn sie von ihnen stets beleidigt, gefürchtet oder missachtet werden? Denn der Unmut der Menschen den Drachen gegenüber, ist nahezu ständig allgegenwärtig. Das passte für mich einfach nicht, zumal diese magischen Geschöpfe recht unterwürfig dargestellt werden. Warum? Das wird bis zum Ende nicht wirklich gelöst, und erscheint auch nicht durch einen vor vierzig Jahren geschlossenen Friedensvertrag annähernd plausibel.<br />
Leider rückt Serafinas große Liebe zur Musik fast vollständig in den Hintergrund, sogar so sehr, dass man diese selbst kaum noch wahrnehmen kann. Da fehlte mir ihre Hingabe, die nach dem tollen Beginn einfach nicht mehr zu spüren war.</p>
<p>Während ich zu Anfang fast vollständig in Serafinas Welt eingetaucht war, machten sich schon bald, mit Fortschreiten der Geschichte, immer größere Längen bemerkbar. Teilweise geschah dies durch Szenen, die einfach fade gestaltet wurden und mehr „Randschmuck“ darstellten, als dass sie wirklich etwas zum Geschehen beigetragen hätten. Die Suche nach dem Mörder des Prinzen findet erstmalig bei der guten Hälfte ihren Auftakt, bis dahin wird kaum ein Wort darüber verloren, und der Mörder ist schnell gefunden und überführt. Da fehlte mir das Mitfiebern, das Rätseln. Alles geschah zu schnell, wurde mehr abgehandelt und blieb teilweise vorhersehbar.</p>
<p>Rachel Hartman gelang es leider kaum, das Gefühlsleben ihrer Figuren dem Leser nahezubringen. Dadurch blieben die Figuren farblos und eintönig und konnten mich kaum begeistern. Auch die Liebesgeschichte war überhaupt nicht greifbar, plötzlich dachte Serafina einfach „Ich liebe xxx“ (ich will hier nicht verraten, wen <img src='http://litblog.grosse-literatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), und ich als Leser fragte mich, ob ich irgendetwas verpasst hätte, denn von Liebesgefühlen fehlte bis dahin jede Spur. Außerdem verhielten sich manche Figuren, für meinen Geschmack, viel zu kindlich, allen voran Lucian, der Hauptmann der königlichen Garde. Das wollte für mich nicht so Recht zum Geschehen passen.</p>
<p>Fazit: „Serafina – Das Königreich der Drachen“ kommt mit einigen frischen Ideen daher, die mich besonders zu Beginn wirklich begeistern konnten. Schon bald musste ich jedoch feststellen, dass der Plot an so mancher Stelle etwas holprig ist und teilweise recht konstruiert wirkt. Viele Figuren bleiben schwach ausgearbeitet, ihre Gefühlswelt konnte mich kaum berühren, weshalb auch die Liebesgeschichte mich nur wenig überzeugte. Doch allen Mankos zum Trotz muss ich zugeben, dass sich dieser Roman rasch und flüssig weglesen ließ. Die Geschichte hat zwar nicht das Zeug zum Bestseller, war aber ganz nett für Zwischendurch. Die Folgebände werde ich jedoch definitiv nicht lesen. Aus dieser Geschichte hätte man definitiv mehr machen können.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/05/07/rezension-rachel-hartman-serafina-konigreich-der-drachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Nina Blazon &#8211; Der dunkle Kuss der Sterne</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/27/rezension-nina-blazon-der-dunkle-kuss-der-sterne/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/27/rezension-nina-blazon-der-dunkle-kuss-der-sterne/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 06:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5891</guid>
		<description><![CDATA[Nina Blazon Der dunkle Kuss der Sterne Verlag: cbt Format: gebunden, 528 Seiten Erscheinungstermin: 02 / 2014 Preis: 16,99 € ISBN: 9783570161555 » Kaufen: Wieder einmal hat Nina Blazon mich überrascht und mir erneut bewiesen, dass sie eine der besten deutschen Autorinnen ist, und mit Liebe und allerlei Herzblut zu erzählen weiß. Canda erwacht am Tag ihrer Hochzeit unter Schmerzen aus einem grauenvollen Traum und <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/27/rezension-nina-blazon-der-dunkle-kuss-der-sterne/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Nina Blazon - Der dunkle Kuss der Sterne" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/der_dunkle_kuss_der_sterne.jpg" alt="" width="170" height="259" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 70px;">Nina Blazon<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Der dunkle Kuss der Sterne</strong></p>
<p><strong>Verlag:</strong> cbt<br />
<strong>Format: </strong>gebunden, 528 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 02 / 2014<br />
<strong>Preis: </strong>16,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783570161555</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570161552?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783570161555" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783570161555" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783570161555" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;">Wieder einmal hat Nina Blazon mich überrascht und mir erneut bewiesen, dass sie eine der besten deutschen Autorinnen ist, und mit Liebe und allerlei Herzblut zu erzählen weiß.</p>
<p><em>Canda erwacht am Tag ihrer Hochzeit unter Schmerzen aus einem grauenvollen Traum und fühlt eine seltsame Leere in sich. Sie hat eine ihrer vier angeborenen Gaben verloren, ihren Glanz, der sie zur beeindruckendsten Schönheit Ghans machte. Doch das ist nicht das Einzige: ihr Geliebter, Tian, scheint verschwunden, und alles deutet darauf hin, dass er Canda verließ und sie ihrer Gabe beraubte. Daran jedoch kann Canda nicht glauben. Von ihrer Familie verstoßen, schließt sie einen Pakt mit der Höchsten Frau ihrer Stadt. Gemeinsam mit dem Sklaven Amad, soll Canda Tian finden und zurückbringen. Auf der gefahrvollen Reise durch das Land, lernt Canda schließlich, dass gewöhnliche Menschen alles andere als Barbaren sind und dass sie selbst zu außerordentlichem fähig ist. Nicht nur, dass Canda auf ihrem Weg die wahre Liebe findet und wieder verliert, sie entdeckt, was wahre Freundschaft ist und das sie schließlich von der kalten Hochblütigen selbst zu einer – viel glücklicheren – Barbarin wurde. Doch am schlimmsten wiegt die Wahrheit ihrer Existenz, die auf Lügen, Leid und Grausamkeiten beruhte. Letztendlich setzt sie alles daran, das jahrhundertelange Leid zu beenden. Kann sie auch ihren Geliebten aus den dunklen Fängen ihrer Stadt befreien?</em></p>
<p>Es ist wirklich erstaunlich, wie viel magisches Gespür die Autorin in ihre Geschichte legt und Geschehnisse heraufbeschwört, die nicht nur ideen- und abenteuerreich sind, sondern mich als Leser so sehr fesselten, dass ich einfach nicht von diesem Buch ablassen konnte. Also verschlang ich es geradewegs, tauchte ein in dieser mir zunächst gänzlich fremden Welt, die mir aber schon bald ans Herz wuchs. Und Nina Blazon malt mit so vielen bunten Farben und ungewöhnlichen Details, dass Candas Welt vor meinem Auge regelrecht auferstehen konnte.<br />
In diese malerische Kulisse setzt die Autorin Figuren, die mich wirklich beeindruckten und die ich schnell lieb gewann. Canda verwandelte sich von dem befehlsgewohnten, kalten und berechnenden Mädchen zu einer jungen Frau, die sich ihrer Selbst plötzlich bewusste wurde, die auf einmal Menschen niederen Standes mit gänzlich anderen Augen betrachtete und schlussendlich lieber eine von ihnen sein wollte, als eine jahrhundertealte Schuld mitzutragen; die lernte andere und die Welt zu lieben und für beides bereit war, das eigene Leben zu geben. Auch andere Figuren zogen mich in ihren Bann, allen voran natürlich der dunkle aber dennoch charismatische Amad, der bis zuletzt geheimnisvoll und mit ungewohnter Stärke auftritt. Juniper, das Fischermädchen und auch die „Lichter“ (ohne hier zu viel verraten zu wollen <img src='http://litblog.grosse-literatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) und so manches andere magische wie nichtmagische Lebewesen bescherten mir Stunden voller Lesefreude.</p>
<p>Auch der ereignisreiche Plot, der stets Wendungen bereithält, und bei dem ich nie vorhersehen konnte, was als nächstes passiert, ließ nichts zu wünschen übrig. Die Autorin jongliert gekonnt mit Worten, versteht es mit ihnen zu spielen und mich als Leser wieder einmal gefangenzunehmen. Auf jeder Seite kann man die pure Freude am Erzählen und das unheimliche Geschick dafür herauslesen.</p>
<p>Fazit: Nina Blazon hat sich mit „Der dunkle Kuss der Sterne“ abermals in mein Herz geschrieben. Ich entdeckte eine temporeiche, zu Herzen gehende und stets wendige Geschichte, die mich immer wieder verblüffte und manchmal den Atem anhalten ließ, und Figuren, die mir schon bald so innig ans Herz wuchsen, dass ich sie kaum verlassen konnte – und auch nicht wollte. Seite um Seite huschte ich über die Zeilen und hoffte doch, noch schneller lesen zu können, und auch, dass die Geschichte niemals enden würde. Natürlich tat sie es doch, und ließ mich glücklich aber auch fürchterlich einsam zurück, denn es hieß von diesen wundervollen Figuren und ihrem Schicksal, von dem ich gern noch so viel mehr gelesen hätte, Abschied zu nehmen. Eine beeindruckende Geschichte, die ich mit großer Sicherheit nochmal und nochmal lesen werde und die schon jetzt zu meinen ganz großen Lesehighlights zählt.</p>
<p>P.S. Ich hoffe, es lässt sich niemand von diesem grausamen Cover abschrecken. Eigentlich ein Jammer, dass eine so fantastische Geschichte mit einer so schlechten Einbandgestaltung auskommen muss <img src='http://litblog.grosse-literatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/27/rezension-nina-blazon-der-dunkle-kuss-der-sterne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Robin LaFevers &#8211; Grave Mercy &#8211; Novizin des Todes</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/19/rezension-robin-lafevers-grave-mercy-novizin-des-todes/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/19/rezension-robin-lafevers-grave-mercy-novizin-des-todes/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2015 10:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5883</guid>
		<description><![CDATA[Robin LaFevers Grave Mercy &#8211; Novizin des Todes Reihe: Band 1/3 Verlag: cbj Format: broschiert, 544 Seiten Erscheinungstermin: 09 / 2012 Preis: 14,99 € ISBN: 9783570401569 » Kaufen: Seit ihrer Geburt ziert Ismaes Rücken eine riesige, hässliche Narbe – das Zeichen des Giftes, dass sie noch im Leib ihrer Mutter töten sollte. Seitdem gilt sie als Tochter des Todes und erfährt nichts als Armut, Demütigung <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/19/rezension-robin-lafevers-grave-mercy-novizin-des-todes/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Robin LaFevers - Grave Mercy - Novizin des Todes" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/grave_mercy.jpg" alt="" width="170" height="259" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 50px;">Robin LaFevers<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Grave Mercy &#8211; Novizin des Todes</strong></p>
<p><strong>Reihe:</strong> Band 1/3<br />
<strong>Verlag:</strong> cbj<br />
<strong>Format: </strong>broschiert, 544 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 09 / 2012<br />
<strong>Preis: </strong>14,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783570401569</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570401561?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783570401569" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783570401569" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783570401569" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;"><em>Seit ihrer Geburt ziert Ismaes Rücken eine riesige, hässliche Narbe – das Zeichen des Giftes, dass sie noch im Leib ihrer Mutter töten sollte. Seitdem gilt sie als Tochter des Todes und erfährt nichts als Armut, Demütigung und Prügel. Als sie vom Kloster des Heiligen Mortain aufgenommen wird, kann sie ihr Glück kaum fassen und verbringt Jahre in Studien, um sich zu einer gefürchteten Todesbotin ausbilden zu lassen. Ein Auftrag führt sie schließlich an die Seite der zukünftigen Herzogin Anne, in der Rolle der Mätresse eines Mannes, Gavriel Duval, den sie abgründig verachtet. Doch gemeinsam mit ihm, versucht sie die junge Herzoginprinzessin vor den finsteren Intrigen und Machenschaften hinterhältiger Menschen zu beschützen, die nach ihrem Herzogtum und ihrer Jugend gieren und selbst vor Mord nicht zurückschrecken. Nach und nach erkennt sie, dass sie den Menschen, denen zu vertrauen sie gelernt hat, nicht trauen darf, und andere, denen sie nicht trauen sollte, ihr Vertrauen verdienen. Als sich das dunkle Netz immer enger um sie zieht, ist ihrer aller Leben in Gefahr und Ismae muss schließlich auf ihr Herz hören und erkennt dabei, dass ihr wahrer Vater Tod nicht ohne Gnade und Liebe ist …</em></p>
<p>Schon zu Beginn ihrer Geschichte, hält sich die Autorin nicht mit bloßer Vorrede oder Einführung der Charaktere auf, sondern katapultiert ihrer Leser mitten ins Geschehen. Der Roman startet so rasant, dass man bereits auf den ersten Seiten, die Ismaes Leben eine Veränderung geben, das Mädchen ins Herz schließt und bereits hier, das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ismae wurde mir während des Lesens unheimlich sympathisch; eine charismatische Figur, die durch die Geschehnisse immer weiter charakterlich wächst und schließlich zu einer starken, jungen Frau wird, die weiß, was sie will. Diese Veränderung hat mir unheimlich gefallen und passt hervorragend in den Plot und auch zur Figur selbst. Ismae ist manchmal witzig, immer mitfühlend, überraschend intelligent und zeigt einen ungebrochenen Willen. Mit ihr ist Robin LaFevers eine überaus detailreiche Charakterbildung gelungen. Aber auch viele andere Figuren, allen voran der geheimnisvolle Duval, haben mir gefallen, und mir tolle Lesestunden bereitet.</p>
<p>Die Autorin erzählt auf eine sehr schöne, fließende und spritzige Art, die oftmals auch ein wenig spöttisch daherkommt, und mir so manches Mal ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ihr temporeicher Stil ermöglichte es mir, Seite um Seite so rasend zu verschlingen, dass ich mich manchmal wunderte, wie schnell ich vorankam. Aber dies ist natürlich auch den spannenden Ereignissen geschuldet, die mich immer weiter vorantrieben. Geschickt hat Robin LaFevers ihre Geschichte der Töchter des Todes in die historischen Ereignisse um Anne de Bretagne im ausgehenden 15. Jahrhundert eingewebt. Und obwohl dieser Roman mehr historisches Geschehen mit nur wenig Fantasyanteil bereithält, hat er mich voll und ganz in seinen Bann geschlagen. Die fantastischen Elemente zeigen sich hier vor allem in Ismaes Fähigkeiten und den Ritualen um den Heiligen des Todes, die jedoch nicht wie zufällig eingefügt wirken, sondern ganz untrennbar scheinen. Hier ist der Autorin eine tolle Symbiose aus beiden Genres gelungen.</p>
<p>Natürlich darf zwischen höfischen Machenschaften und finsteren Intrigen, eine zarte Liebesgeschichte nicht fehlen, und auch diese wirkte auf mich zu Herzen gehend. Vorallem Ismaes Zweifel, was sie mit diesen Gefühlen um Himmels Willen nur anfangen sollte – denn die Frage ist, darf eine Tochter des Todes überhaupt lieben? -, haben mir ihre Figur noch näher gebracht.</p>
<p>Als Leser sind wir also ganz nah dabei und verfangen uns ebenso wie die Hauptcharaktere im undurchdringlich scheinenden Netz der heimtückischen Ränkespielchen um Macht und Geld. Und bis zuletzt die Verräter langsam aufgedeckt wurden, tappte auch ich im Dunkeln.</p>
<p>Fazit: „Grave Mercy“ &#8211; der erste Band der Trilogie um die Töchter des Todes &#8211; bietet eine wunderbar rasante, dicht gewebte Geschichte vor dem historischen Hintergrund der Verteidigung der Bretagne gegen die Franzosen mit einigen Fantasyanteilen. Der Plot überraschte mich ein ums andere Mal, als die Geschichte wieder eine andere Wendung bekam und zeigte mir, wie genau die Autorin die Handlung geplant und durchdacht hat und diese überraschend dicht und fesselnd erzählt. Dieser Roman strotzt geradezu vor Leben, was man auch an den vielschichtig und mit vielen Details gezeichneten Figuren erkennt. Einige schloss ich direkt ins Herz und rätselte und bangte mit ihnen. Eine wunderbare Geschichte, die mich gänzlich gefangengenommen hat und in der ich eine charismatische und starke Heldin fand.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/19/rezension-robin-lafevers-grave-mercy-novizin-des-todes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Rudi Beiser &#8211; Kräuterglück &#8211; Genussvoll gärtnern mit Küchen- und Wildkräutern</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/10/rezension-rudi-beiser-krautergluck-genussvoll-gartnern-mit-kuchen-und-wildkrautern/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/10/rezension-rudi-beiser-krautergluck-genussvoll-gartnern-mit-kuchen-und-wildkrautern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 11:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5876</guid>
		<description><![CDATA[Rudi Beiser Kräuterglück &#8211; Genussvoll gärtnern mit Küchen- und Wildkräutern Verlag: Ulmer Format: gebunden, 288 Seiten Erscheinungstermin: 02 / 2015 Preis: 29,90 € ISBN: 9783800175222 » Kaufen: Mit „Kräuterglück“ ist Autor und Verlag ein ganz wunderbares Buch gelungen. Äußerlich überzeugt es durch eine griffige, matte und sehr hochwertig wirkende Haptik und die ideale Größe; das Buch liegt dadurch während des Lesens außerordentlich gut in der <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/10/rezension-rudi-beiser-krautergluck-genussvoll-gartnern-mit-kuchen-und-wildkrautern/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Rudi Beiser - Kräuterglück" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/kraeuterglueck.jpg" alt="" width="170" height="231" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 0px;">Rudi Beiser<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Kräuterglück &#8211;<br />
Genussvoll gärtnern mit Küchen- und Wildkräutern</strong></p>
<p><strong>Verlag:</strong> Ulmer<br />
<strong>Format: </strong>gebunden, 288 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 02 / 2015<br />
<strong>Preis: </strong>29,90 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783800175222</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3800175223?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783800175222" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783800175222" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783800175222" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;">Mit „Kräuterglück“ ist Autor und Verlag ein ganz wunderbares Buch gelungen. Äußerlich überzeugt es durch eine griffige, matte und sehr hochwertig wirkende Haptik und die ideale Größe; das Buch liegt dadurch während des Lesens außerordentlich gut in der Hand. Und das ist nur von Vorteil, denn man möchte es am liebsten gar nicht weglegen.<br />
Innen punktet es mit vielen Fotos, einer übersichtlichen und dabei modernen Gestaltung und der überraschend sympathischen Schreibe des Autors. Letztere macht aus diesem Kräuterbuch kein trockenes Sachbuch, vielmehr schafft es Rudi Beiser seine Leser mit der eigenen Liebe zu Kräutern regelrecht anzustecken. Denn während des Lesens erfährt man so unheimlich viel, dass man richtig Lust bekommt, Kräuter zu pflanzen, an die man zuvor niemals gedacht hätte.</p>
<p>Zu Anfang erfahren wir auf knapp 40 Seiten ein bisschen zur allgemeinen Geschichte der Kräuter, dem richtigen Standort, Pflege, Vermehrung, Ernte, Verarbeitungsmöglichkeiten, Überwinterung, zu Heilwirkungen und Krankheiten und Schädlingen. Selbst in diesen kurzen Kapiteln schafft der Autor es, soviel handfeste Ratschläge, Know-How und Anregungen einzubringen, dass man nur staunen kann. Hier bleibt nichts Theorie, vielmehr wird alles bis ins Detail erklärt und anschaulich oftmals mit Bildern untermalt.</p>
<p>Anschließend werden 54 Kräuter meist auf 4 Seiten detailreich porträtiert. Besonders diese Pflanzenporträts sind wunderschön gelungen, denn auf jedes Kraut geht der Autor sehr speziell und ausführlich ein. Die klare und wiederkehrende Gliederung der Inhalte schafft das Plus; so lesen wir von der richtigen Anpflanzung und Pflege, von Nährstoff- und Bodenbedürfnissen, von Aussehen und Geschichte als Heil- und Gewürzpflanzen, von nahen Verwandten und ähnlichen Arten und schließlich von heutigen Anwendungen in der Küche und die entsprechende Ernte und Verarbeitung. Die einzelnen Porträts sind reich und sehr ansprechend bebildert; als wachsende Pflanze, im Blühstadium sowie oftmals auch als verarbeitetes Gewürz, so dass man sich sehr gut vorstellen kann, was genau man von den Kräutern letztendlich erntet und verwendet. Zuguterletzt stellt Rudi Beiser zu jedem Kraut noch 1-2 Rezepte vor, die durchweg schlicht und einfach nachzumachen sind, aber dennoch überraschen und geradezu zum Ausprobieren anregen.</p>
<p>In den Porträts finden sich bekannte Kräuter wie Basilikum, Bärlauch, Thymian, Schnittlauch, Zitronenmelisse und viele, viele weitere, wie auch ungeläufigere Arten wie Portulak, Waldmeister, Gundermann, Pimpinelle und Co. Die getroffene Auswahl ist definitiv bestens gelungen.</p>
<p>Zusätzlich zu den einzelnen Kräutervorstellungen finden sich 7 erweiterte Artenvorstellungen, so z.B. von Knoblauch, Chili, Minze und mehr. Hierin stellt der Autor nochmals mehrere Unterarten oder nahe Verwandte in Kurzporträts und ebenfalls schön bebildert vor.</p>
<p>Fazit: „Kräuterglück“ ist eines dieser Bücher, die von vorn bis hinten mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, und neben einer immensen Fülle an wissenswerten Inhalten auch eine opulente Bebilderung und wunderbar sympathische Texte bereithalten. Rudi Beiser schafft es, uns mit seiner Begeisterung für Kräuter – die man hier auf jeder Seite spüren kann – regelrecht anzustecken. Ihm ist es zu verdanken, dass ich dieses Jahr jede geeignete Ecke mit Kräutern bepflanzen werde, einfach nur, um mich daran zu erfreuen und Neues auszuprobieren. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes und ein echter Schatz im Bücherregal. Wunderschön!<br />
(Das Einzige, dass das Buch noch perfekter machen könnte, wäre eine Übersicht am Ende, in der alle Kräuter nocheinmal tabellarisch mit Ansprüchen, Verwendung etc. zusammengefasst würden <img src='http://litblog.grosse-literatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/10/rezension-rudi-beiser-krautergluck-genussvoll-gartnern-mit-kuchen-und-wildkrautern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Eva Siegmund &#8211; LÚM &#8211; Zwei wie Licht und Dunkel</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/07/eva-siegmund-lum-zwei-wie-licht-und-dunkel/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/07/eva-siegmund-lum-zwei-wie-licht-und-dunkel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 07:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopien]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder- und Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5866</guid>
		<description><![CDATA[Eva Siegmund LÚM &#8211; Zwei wie Licht und Dunkel&#160; Verlag: cbt Format: gebunden, 512 Seiten Erscheinungstermin: 09 / 2014 Preis: 16,99 € ISBN: 9783570163078 » Kaufen: Die 15-jährige Meleike erhält von ihrer Großmutter – der größten Seherin Adevas – eine unheilvolle Zukunftsprophezeiung: Nur sie allein könne das finstere Schicksal ihrer Heimat abwenden. Welche Gefahr Adeva droht, sieht Meleike schon bald in düsteren Visionen; doch wie <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/07/eva-siegmund-lum-zwei-wie-licht-und-dunkel/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Eva Siegmund - LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/lum.jpg" alt="" width="170" height="272" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 60px;">Eva Siegmund<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">LÚM &#8211; Zwei wie Licht und Dunkel</strong>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlag:</strong> cbt<br />
<strong>Format: </strong>gebunden, 512 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 09 / 2014<br />
<strong>Preis: </strong>16,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 9783570163078</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern_grau2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern_grau2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern_grau2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570163075?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783570163078" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783570163078" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783570163078" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;"><em>Die 15-jährige Meleike erhält von ihrer Großmutter – der größten Seherin Adevas – eine unheilvolle Zukunftsprophezeiung: Nur sie allein könne das finstere Schicksal ihrer Heimat abwenden. Welche Gefahr Adeva droht, sieht Meleike schon bald in düsteren Visionen; doch wie soll sie Adeva nur retten? Als der geheimnisvolle Flynn schwer verletzt in Adeva auftaucht, kommen die unabwendbaren Ereignisse schließlich ins Rollen. Und mehr noch, hat Meleike in Flynn ihr Gegenstück gefunden. Gemeinsam besitzen sie ungeahnte Kräfte. Sie entschließen sich in die Stadt LÚM zu gehen, aus der Flynn geflohen ist und von der Meleike nicht zu träumen gewagt hätte. Dort entdecken sie schließlich ihr Schicksal, aber auch Gefahr, Verrat und Freundschaft.</em></p>
<p>Es ist unheimlich schwer, den Inhalt dieses Buches wiederzugeben, ohne Wesentliches zu verraten, denn leider muss ich der Geschichte zur Last legen, dass in ihr nicht allzu viel passiert.<br />
Doch zunächst beginnt Eva Siegmund ihre Erzählung mit einer guten, soliden Basis, in der man Figuren kennenlernt und ein wenig in Meleikes Welt eintaucht. Aber hier kommt auch schon der erste Haken: Man erfährt nur ein wenig. Tatsächlich zieht sich diese Oberflächlichkeit wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. Verhieß die unheilvolle Prophezeiung von Meleikes Großmutter noch große, bewegende Geschehnisse, muss ich mich im Nachhinein doch wundern, wie flach diese letztendlich abgehandelt werden. Zum Ende hin wurden diese sogar mehr eilig und recht spannungslos erzählt, als das man von einer ideenreichen und dramatischen Handlung sprechen könnte.</p>
<p>Auch die Figuren bleiben fade und sympathiearm. Das ist wirklich schade, denn die Autorin beginnt zu Beginn wirklich gut und ich konnte hier und da schon ein wenig mitfiebern – vorallem in Flynns Kapitel, die mich wirklich neugierig machten. Als jedoch Meleikes und Flynns Erzählstränge aufeinandertreffen, und die beiden sich kennenlernen, gerät das Ganze ins Stocken. Plötzlich ist von tiefen Gefühlen die Rede, die ich als Leser nicht im Entferntesten wahrnehmen konnte – bis zum Ende hin nicht. Dass die Figuren sich so manches Mal völlig seltsam verhalten, trug nicht unbedingt dazu bei, sie ins Herz zu schließen. So kann ich mir z.B. einfach nicht vorstellen, dass ein Mann, dem man vor wenigen Stunden – gegen seinen Willen &#8211; seinen Unterarm entfernt hat, Witze reißt. Auch nahezu alle Gefühle, die die Charaktere durchleben – Ängste, Freude, Schmerz etc. -, werden mehr nebenbei beschrieben, doch als Leser konnte ich leider nichts davon spüren.</p>
<p>Eva Siegmunds Schreibstil ist nüchtern, klar, manchmal mehr berichterstattend als in den Bann ziehend. Oftmals machte er es jedoch möglich, dass man trotz nahezu ständigen Längen, dennoch über die Seiten huschen konnte. </p>
<p>Fazit: Die Idee, die hinter diesem Roman steht, ist nicht schlecht, für mich jedoch auch nicht gänzlich rund. Wenngleich sich ein steter roter Faden durch die Handlung zog, blieb diese gleichbleibend oberflächlich und zeigte nur zu Beginn ein wenig Tiefe. Fast scheint es, als wäre der Autorin nach einem vielversprechenden Anfang die Puste ausgegangen, denn schließlich wurden Ereignisse mehr abgehandelt als bildhaft und mit Spannung erzählt und die Charaktere schafften es nicht, mir sympathisch zu werden. Ich muss zugeben, es fehlte nicht viel, und ich hätte dieses Buch beiseite gelegt. Für mich ist „LÚM“ ein Buch, dass mit einem fantastischen Cover punkten kann und leider nur mäßig gut zu unterhalten weiß. Schade!</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/04/07/eva-siegmund-lum-zwei-wie-licht-und-dunkel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Ilona Andrews &#8211; Tödliches Bündnis &#8211; Stadt der Finsternis 6</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/10/rezension-ilona-andrews-todliches-bundnis-stadt-der-finsternis-6/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/10/rezension-ilona-andrews-todliches-bundnis-stadt-der-finsternis-6/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 07:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vampire]]></category>
		<category><![CDATA[Werwesen]]></category>
		<category><![CDATA[Werwölfe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5815</guid>
		<description><![CDATA[Ilona Andrews Tödliches Bündnis&#160; Reihe: Stadt der Finsternis Band 6 Verlag: Egmont Lyx Format: Paperback, 448 Seiten Erscheinungstermin: 07 / 2014 Preis: 12,99 € ISBN: 978-3802583445 » Kaufen: Aus Europa erhält Curran die Einladung als Vermittler zwischen drei rivalisierenden Gestaltwandlerrudeln zu fungieren. Grund ist die schwangere Werwölfin Desandra, die Zwillinge zweier Männer, und damit zweier Rudel, in sich trägt. Dem Rudel des erstgeborenen Sohnes hat <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/10/rezension-ilona-andrews-todliches-bundnis-stadt-der-finsternis-6/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Ilona Andrews - Tödliches Bündnis - Stadt der Finsternis 6" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/toedliches_buendnis.jpg" alt="" width="170" height="272" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 40px;">Ilona Andrews<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Tödliches Bündnis</strong>&nbsp;</p>
<p><strong>Reihe:</strong> Stadt der Finsternis Band 6<br />
<strong>Verlag:</strong> Egmont Lyx<br />
<strong>Format: </strong>Paperback, 448 Seiten<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 07 / 2014<br />
<strong>Preis: </strong>12,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3802583445</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3802583442?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783802583445" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783802583445" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783802583445" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;"><em>Aus Europa erhält Curran die Einladung als Vermittler zwischen drei rivalisierenden Gestaltwandlerrudeln zu fungieren. Grund ist die schwangere Werwölfin Desandra, die Zwillinge zweier Männer, und damit zweier Rudel, in sich trägt. Dem Rudel des erstgeborenen Sohnes hat der Großvater einen begehrten Gebirgspass versprochen. Als Lohn soll Curran das dringend benötigte Heilmittel gegen den Loupismus erhalten – eine Einladung, die Curran nicht ablehnen kann. Gemeinsam mit Kate und weiteren Mitgliedern seines Clans macht er sich auf nach Europa. Schon bald wird Desandras Leben von geheimnisvollen orangefarbenen Bestien bedroht, die Rudel gehen einander an den Kragen, Kate sieht sich als menschliche Gemahlin andauernden Anfeindungen gegenüber und zu allem Überfluss hat die junge Lorelei ein Auge auf Curran geworfen. Als wäre dies nicht schon genug, holt Kates Herkunft sie alle ein &#8230;</em></p>
<p>„Tödliches Bündnis“ ist der sechste Band um die charismatische Kate Daniels in der Stadt der Finsternis, und es ist beeindruckend, dass diese Reihe auch bei diesem Buch nichts an ihrer Besonderheit, Spannung und ihrem besonderen Charme eingebüßt hat. Vielmehr bin ich begeistert, mit wieviel Liebe zum Detail – vor allem auch beim Ausgestalten der Figuren – genau der richtigen Portion Witz und Action auch dieser Roman wieder daherkommt. Mit diesem Band liefert das Autorenduo eine unheimlich spannende und – ja, diesmal sogar ziemlich – zu Herzen gehende Geschichte, die mich absolut gefesselt, mitgerissen, und am Ende traurig zurückgelassen hat. Traurig wegen dem ungeheuren Verlust, den nicht nur die Gestaltwandler erlitten, sondern auch ich als Leser; und traurig, weil dieser Roman einfach viel, viel zu schnell zu Ende war.</p>
<p>Nachdem der letzte Band „Ruf der Toten“ für meinen Geschmack ein wenig schwächer daherkam, legt das Autorenehepaar Ilona und Andrew Gordon mit diesem Roman eine Geschichte vor, die einfach nicht besser hätte sein können. Kates unnachahmlicher schwarzer Humor und Currans listige aber charmante und unheimlich kraftvolle Art passen hier wie Puzzleteilchen zusammen – ein absolut starkes, süchtig machendes Paar! Aber auch die übrigen Figuren überzeugen auf ganzer Linie – allen voran natürlich die Mitglieder von Currans Rudel, die man zu diesem Zeitpunkt, genau wie Kate und Curran – schon längst ins Herz geschlossen hat. Ja, mehr noch, sind die Charaktere zu engen Freunden geworden, mit denen man hofft, bangt, sich freut, weint und oftmals auch herzhaft lachen muss.</p>
<p>Der Witz, der allen „Stadt-der-Finsternis“-Romanen das gewisse Etwas verleiht, bildet auch dieses Mal ein fantastisches Gleichgewicht zur sonst schon mal brutalen Geschichte, die diesmal jedoch nicht ganz so düster, wie gewohnt, daherkommt. Da musste ich nicht selten schmunzeln, manchmal auch herzhaft loslachen. Die actionreiche Geschichte ließ mich rasch von Seite zu Seite huschen und keinerlei Länge aufkommen. </p>
<p>Das diesmalige Abenteuer bietet viel Raum für Action und Blutvergießen aber auch Freundschaft und Gefühle und stellt eine der besten Geschichten dieser Reihe dar (naja, nahezu jedes Buch um Kate Daniels lässt sich so beschreiben <img src='http://litblog.grosse-literatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Die Reihe um die „Stadt der Finsternis“ zählt zu den besten Fantasyserien, und ist meine absolute Lieblingsreihe. Im Augenblick kann ich mir keinen Tag ohne sie vorstellen, und werde wohl, um die Wartezeit bis zum nächsten Roman zu überbrücken, noch einmal mit Band 1 beginnen.</p>
<p>Fazit: „Tödliches Bündnis“ hat mich von Anfang an gefangen genommen und mich abermals in die dunkle Welt von Kate Daniels und ihrem wilden Gefährten Curran, den Herrn der Bestien, entführt. Ich war tief eingetaucht, konnte einfach nicht aufhören zu lesen und habe atemlos das fesselnde Geschehen begleitet. In Gesellschaft der Figuren, die mir schon vor langer Zeit richtig ans Herz gewachsen sind, fühlte ich mich wieder einmal unheimlich wohl. Das einzige Manko dieses Buches mag also die Kürze sein, und die Tatsache, dass wir so lange bis zum nächsten Band warten müssen! Großartig!</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/10/rezension-ilona-andrews-todliches-bundnis-stadt-der-finsternis-6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Mirja Hoechst &#8211; Mias süße Kleinigkeiten + Fotos + Rezept</title>
		<link>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/03/rezension-mirja-hoechst-mias-suse-kleinigkeiten-fotos-rezept/</link>
		<comments>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/03/rezension-mirja-hoechst-mias-suse-kleinigkeiten-fotos-rezept/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 08:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Koch- & Backbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Backbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://litblog.grosse-literatur.de/?p=5775</guid>
		<description><![CDATA[Mirja Hoechst Mias süße Kleinigkeiten&#160; Verlag: Thorbecke Format: gebunden, 136 S. Erscheinungstermin: 02 / 2015 Preis: 19,99 € ISBN: 978-3799505857 » Kaufen: Mirja Hoechst startete als Foodbloggerin auf www.kuechenchaotin.de. In ihrem ersten Buch „Mias süße Kleinigkeiten“ machte sie sich mir gleich auf den ersten Seiten sympathisch &#8211; im Vorwort erzählt sie ein wenig über ihr Blog, sich selbst und die tolle Möglichkeit, dieses Buch herauszubringen. <span class="ellipsis">&#8230;</span> <span class="more-link-wrap"><a href="http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/03/rezension-mirja-hoechst-mias-suse-kleinigkeiten-fotos-rezept/" class="more-link"><span>Read More &#8594;</span></a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="display: block; float: left; margin: 0px 0px 15px 0px;" title="Mirja Hoechst - Mias süße Kleinigkeiten" src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecherzimmer/mias_suesse_kleinigkeiten.jpg" alt="" width="170" height="207" /></p>
<div class="rezi" style="padding-top: 0px;">Mirja Hoechst<br />
<strong style="font-size: 17px; line-height: 20px;">Mias süße Kleinigkeiten</strong>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Thorbecke<br />
<strong>Format: </strong>gebunden, 136 S.<br />
<strong>Erscheinungstermin:</strong> 02 / 2015<br />
<strong>Preis: </strong>19,99 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3799505857</p>
<div style="margin: 5px 0px;"><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /><img style="border: none; box-shadow: none;" src="http://www.grosse-literatur.de/images/stern2.gif" alt="" width="22" height="22" /></div>
<div class="rezi_kaufen"><span style="display: block; float: left;">» Kaufen: </span> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3799505857?tag=grosseliterat-21" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/amazon_de.jpg" border="0" alt="" width="60" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=9138&amp;type=text&amp;tnb=186&amp;pid=9783799505857" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/thalia.jpg" border="0" alt="" width="68" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=6036&amp;type=text&amp;tnb=68&amp;pid=home/rubrikartikel/EAN9783799505857" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buchde.jpg" border="0" alt="" width="47" height="17" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=526580&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783799505857" target="_blank"><img src="http://www.grosse-literatur.de/images/buecher_de.jpg" border="0" alt="" width="70" height="17" /></a></div>
</div>
<div style="clear: both;">Mirja Hoechst startete als Foodbloggerin auf www.kuechenchaotin.de. In ihrem ersten Buch „Mias süße Kleinigkeiten“ machte sie sich mir gleich auf den ersten Seiten sympathisch &#8211; im Vorwort erzählt sie ein wenig über ihr Blog, sich selbst und die tolle Möglichkeit, dieses Buch herauszubringen. Dieser private und überaus sympathische Charakter zieht sich ebenso durch alle Rezepte. Jedes beginnt mit ein paar einleitenden Sätzen, und macht sehr wohl deutlich, dass diese von ihr ausgesuchten Backwerke für Mirja etwas besonderes sind. Auch die Kapitel beginnen wiederum mit einer kurzen Einleitung. Diese privaten Gedanken machen einem die Autorin nur noch liebenswerter, und lassen dieses Buch einen ganz eigenen Charme entwickeln, der mir wirklich ausnehmend gut gefällt. Ich staune immer noch über die Fülle an nachmachenswerten Inhalten.<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/mias_1.jpg" alt="" title="mias_1" width="646" height="400" class="alignnone size-full wp-image-5777" style="border-radius:3px; box-shadow:0 1px 4px rgba(0, 0, 0, 0.2)"  /><br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/mias_21.jpg" alt="" title="mias_2" width="646" height="400" class="alignnone size-full wp-image-5782" style="border-radius:3px; box-shadow:0 1px 4px rgba(0, 0, 0, 0.2)"  /><br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/mias_3.jpg" alt="" title="mias_3" width="646" height="400" class="alignnone size-full wp-image-5779" style="border-radius:3px; box-shadow:0 1px 4px rgba(0, 0, 0, 0.2)"  /><br />
Je länger ich in diesem Buch blättere und mich von den wirklich lecker aussehenden Fotos verführen lasse, desto mehr überkommt mich der Drang, so viele Rezepte wie nur möglich nachzubacken. Und es ist wirklich erstaunlich, welche abwechslungsreiche Vielfalt dieses charmante Buch bietet: In den fünf Bereichen:<br />
1. Auf die Hand<br />
2 Törtchen und Küchlein<br />
3. Aus Schüsseln und Gläsern<br />
4. Tartes und Tartelettes<br />
5. Aus dem Eisschrank<br />
finden sich je ein Keks- und Cookierezept, verschiedenste Törtchen und Küchlein, je ein Cupcake und Muffinrezept, eine verführerische rote Grütze, ein Crumble und Süppchen, allerlei süße Desserts, verschiedene Tartes und Eisrezepte sowie eine üppige Zahl an Naschwerk, die sich einfach nicht zusammenfassen lassen (z.B. Schokoladensalami, Brioches u.v.m.), mich aber dennoch ungemein begeistern können. </p>
<p>Dem Bereich Tartes und Tartelettes ist es zu verdanken, dass ich endlich meine neuen Tartlettesförmchen ausprobieren konnte. Hier hat Mirja vier Grundteige sowie verschiedene Belage für diese vorgestellt, die man frei und auch mit eigenen Ideen kreieren und variieren kann. Das schreit geradezu nach Nachbacken und Ausprobieren.<br />
Und, oh, habe ich schon von den tollen Eisrezepten geschwärmt? Nein? Die Eisrezepte! Da gerate ich allein vom Anschauen ins Schwärmen und werde mich definitiv baldigst daran erproben.<br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/mias_41.jpg" alt="" title="mias_4" width="646" height="400" class="alignnone size-full wp-image-5783" style="border-radius:3px; box-shadow:0 1px 4px rgba(0, 0, 0, 0.2)"  /><br />
Jedes Rezept ist mit einem großformatigen Foto versehen, das wirklich jedes für sich ausnehmend gut gestaltet und gelungen ist. So kommt jedes Backwerk in einzigartigem Stil und unheimlich verführerisch daher, so dass man sofort Lust bekommt (am liebsten das gesamte Buch) nachzubacken. </p>
<p><strong>Zum Geschmack:</strong><br />
Neben der ungeheuren Fülle der Rezepte bin ich begeistert davon, dass Mirja Hoechst oftmals mit nur relativ wenig Zutaten auskommt – und noch besser, auch überraschenderweise relativ wenig Zucker.<br />
Bisher habe ich mich an  den „Gefüllten Quarktäschchen“ und „Kleinen Gugelhupfen mit dunklem Geheimnis“, dem „Schokokuchen mit Erdnussguss“ sowie den „Erdbeertartlettes“ (in abgewandelter Form mit Beeren und Schokoboden) versucht. Die Tartlettes haben mich wirklich überraschen und begeistern können. Die übrigen drei probierten Rezepte waren zwar nicht DER „Obermegaknaller“, aber durchaus lecker – und vielmehr als das müssen sie auch nicht sein. Denn die vorgestellten Naschereien sind keine Angeber (auch wenn eines durchaus auf den Namen „Angebertörtchen“ hört), sondern dafür umso schneller und unkompliziert zubereitete alltagstaugliche Rezepte. Wenn sich also kurzfristig Besuch angekündigt hat oder der unvorhersehbare Heißhunger zuschlägt, finden sich hier die richtigen Rezepte, um im Handumdrehen Naschwerk zuzubereiten.<br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/image8.jpg" alt="" title="image8" width="600" height="800" class="alignnone size-full wp-image-5789" /><br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/image1.jpg" alt="" title="image1" width="600" height="800" class="alignnone size-full wp-image-5790" /><br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/image2.jpg" alt="" title="image2" width="600" height="799" class="alignnone size-full wp-image-5791" /><span style="display:block;clear:both;font-size:11px">Hier war ich leider etwas faul, und habe die Füllung im Gugelhupf mehr schnell verteilt, so dass es nicht ganz sooo schön aussieht, wie im Buch. Aber doch irgendwie künstlerisch wertvoll. Wir alle waren der Meinung, es ähnelt einem Pferd <img src='http://litblog.grosse-literatur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span><br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/image5.jpg" alt="" title="image5" width="600" height="800" class="alignnone size-full wp-image-5792" /><br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/image6.jpg" alt="" title="image6" width="600" height="800" class="alignnone size-full wp-image-5793" /></p>
<p>Fazit: „Mias süße Kleinigkeiten“ haben mich zuerst in Staunen versetzt, denn dieser liebenswerte Band beinhaltet 50 Rezepte aus ungemein lecker aussehendem Backwerk und verführerischen Naschereien, die ich einfach am liebsten alle ausprobieren würde. Der sympathische Ton der Foodbloggerin, mit denen sie jedes Rezept einleitet, macht deutlich, wie viel Liebe in jedem Einzelnen davon steckt. Und schließlich, nach dem Staunen und Nachbacken, haben mich die super-schnellen und problemlos-unkomplizierten Zubereitungen für sich eingenommen. Zwar blieb beim Kosten von drei der vier von mir probierten Rezepte ein „WOW“-Effekt aus, aber es schmeckte durchaus lecker (auch mit wenig Zucker, was mir persönlich sehr gut gefällt), und definitiv „nochmalbackenswert“ &#8211; einfach alltagstaugliche Rezepte. Die charmante abwechslungsreiche Fülle sorgt dafür, dass dieses Buch definitiv schon jetzt zu meinen Lieblingsbackbüchern zählt. Alle Daumen hoch für dieses sympathische und spritzig-jugendliche Backbuch. Ich werde mich definitiv bald an viel mehr daraus versuchen.</p>
<p>Und hier nun meine Variante der Tartlettes (dieses Rezept stammt in nur leicht abgewandelter Form direkt aus dem Buch):</p>
<p><strong style="font-size:17px;">Beeren-Schmand-Tartelettes</strong></p>
<p><strong>Schokoladenboden:</strong><br />
150 g Mehl<br />
25 g Kakaopulver<br />
50 g Zucker<br />
1 Prise Salz<br />
125 g kalte Butter</p>
<p><strong>Füllung:</strong><br />
200 g Schmand<br />
50 g Mascarpone<br />
1 Ei<br />
2 EL Vanillezucker<br />
30 g Zucker<br />
250 g frische oder TK-Beeren</p>
<p>für 1 große Tarte oder 4 kleine Tartelettes</p>
<p>Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten, mit den Händen in die Form drücken und mit einer Gabel mehrfach an Boden und Rand einstechen. Im vorgeheizten Ofen ca. 10–15 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.</p>
<p>Den Ofen erneut auf 175 °C vorheizen (oder angeschaltet lassen, wenn der Boden schnell ausgekühlt ist). Den Schmand, den Mascarpone, das Ei, den Vanillezucker und den Zucker zu einer glatten Masse verrühren und auf den ausgekühlten Boden geben. Die Beeren halbieren und die Füllung damit belegen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20–25 Minuten lang backen, bis die Füllung fest ist. Sollte sie zwischendurch zu stark bräunen, kann man sie mit Backpapier abdecken. Die Tarte anschließend komplett auskühlen lassen. Fertig!<br />
<img src="http://litblog.grosse-literatur.de/wp-content/uploads/2015/03/image7.jpg" alt="" title="image7" width="600" height="600" class="alignnone size-full wp-image-5794" /></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://litblog.grosse-literatur.de/2015/03/03/rezension-mirja-hoechst-mias-suse-kleinigkeiten-fotos-rezept/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
