Eine Krankheit genannt Liebe. Eigentlich ist das ein spannendes Thema, dessen sich die Autorin Lauren Oliver in ihrer Dystopie angenommen hat. Und mit Lena, die kurz vor ihrem Eingriff steht, der sie ein Leben lang vor dieser Krankheit befreien wird, stellt sie eine junge, nachdenkliche Mädchenfigur an die Seite des Lesers. Doch irgendwie hat mir in dieser Leseprobe vorallem eines gefehlt: Handlung. Vielmehr ist dieser Beginn gespickt mit Erinnerungen und Grübeleien, und das konnte mich leider nicht so Recht in den Bann ziehen. Immerhin schafft die Autorin einen leicht neugierig machenden Beginn, denn als Leser merkt man schnell, dass Lenas Welt ziemlich gefühlskalt ist. Doch vielmehr als eine teeniehafte Liebesgeschichte und einen Aufruhr gegen die Oberen erwarte ich von dieser Geschichte nicht, und obwohl die Autorin das vielleicht fabelhaft umgesetzt hat – wer weiß? – hat es bei mir durch die Leseprobe einfach nicht Klick gemacht.