10
Mai
Rezension: Nina Blazon – Zweilicht
Jay ist neu in New York. Während seine Mutter daheim in Berlin noch an ein Austauschjahr glaubt, ist sich Jay sicher, dass diese Stadt fortan seine Heimat sein wird. Hier wohnte sein Vater, den er kaum kannte, und Jay ist sich schmerzlich bewusst, dass er niemals die Möglichkeit haben würde, ihn je kennenzulernen. Denn Jays Vater ist tot. Sein Leben bei Onkel Matt und Cousin Aidan ist trist. Einzig das zurückhaltende Mädchen in der Schule heitert sein Dasein auf – Madison mit den Indianeraugen. Doch als ein Hurrikan durch New York tobt, verändert sich alles. Nichts scheint mehr wie zuvor zu sein, und zusehends entgleitet Jay die Wirklichkeit. Wer ist die geheimnisvolle Ivy, die glaubt, ihn retten zu müssen? Warum fühlt sich seine Umgebung mehr und mehr unwirklich an, oder ist das alles doch nur ein Traum? …
„Zweilicht“ hat es mir wirklich nicht einfach gemacht. Die ersten hundert Seiten muteten wie eine ganz normale Teenie-Liebesgeschichte – bis auf den Prolog ohne jegliche Fantasy – an, um dann in die nächsten hundert Seiten totaler Verwirrung umzuschlagen – nicht nur Jay war durch die Ereignisse, die auf ihn einstürmten, irritiert, sondern auch ich. Es folgten wiederum reichlich hundert Seiten, die mir richtig gut gefallen haben, und in denen ich mich richtig wohl fühlte, um dann in abermals konfuses Geschehen überzugehen. Jetzt, im Nachhinein, ist der zweite Teil, der sich für mich wirklich chaotisch las, natürlich viel klarer und nachdem ich die „Auflösung“ kenne, auch in sich rund. Aber während des Lesens stolperte ich völlig wirr durch das Geschehen und jedes Kapitel brachte nur mäßig mehr Licht ins Dunkel. Das Ende blieb für mich fast vollkommen bildlos. Die Autorin beschreibt die Ereignisse so vage, dass ich meine liebe Not hatte, mir vorzustellen, was nun eigentlich passiert. Auch im Rückblick bleiben Details fragwürdig und wurden von der Autorin nicht gänzlich aufgeklärt.
Dennoch ist und bleibt „Zweilicht“ ein Roman, der einiges an Potenzial mit sich bringt. Dies ist zum einen dem originellem Plot geschuldet, mit dem sich Nina Blazon zwar in die Reihen der Dystopien eingliedert, jedoch ihre völlig eigene, ideenreiche Version davon liefert, die – eben typisch Nina Blazon – schon etwas Besonderes ist. Zum anderen merkt man auch diesem Buch an, dass die Autorin es versteht mit viel Gefühl für fantastisches Geschehen und einem sicheren Gespür für Dramatik, eine kurzweilige und in den Bann ziehende Geschichte zu erzählen. Auch wenn manche Dinge unerklärlich blieben und das Erzähltempo manchmal etwas zu rasant war, hing ich dennoch gebannt an den Worten der Autorin und fragte mich, was die nächsten Seiten noch für Ereignisse bringen würden.
Die Figuren hat man spätestens nach den ersten Seiten schnell ins Herz geschlossen, wenngleich diese das ein oder andere Mal die Fronten wechseln – was nicht selten zur Verwirrung beiträgt. Nina Blazon gelingt es fast ausnahmslos jeder Figur Tiefe und eine eigene Geschichte zu verleihen, was man als Leser richtig spüren kann. Die Autorin erzählt leidenschaftlich von einer untergegangenen Welt und von Menschen, die sich während der Zeit angepasst haben; von einer ganz neuen unbekannten Ära, in der es gilt, einen schrecklichen Dämon zu vernichten – oder von ihm vernichtet zu werden. Sie lässt dabei eine Ruinenstadt auferstehen, die man sich richtig bildlich vorstellen kann, und die man an der Seite von Jay erkundet.
Wäre nicht der Showdown ziemlich unerklärlich und kaum greifbar, noch dazu einfach zu gehetzt erzählt, hätte ich doch noch großen Spaß an „Zweilicht“ haben können. So jedoch, ist der Nachgeschmack etwas schal, was schade ist, denn die Geschichte an sich ist fesselnd und fantastisch ausgedacht.
Vanora ist die einzige Nachfahrin der mächtigen Elfenkönigin Daralee, die viele Jahrhunderte zuvor Seite an Seite mit ihrer Schwester Alkariel über das Elfenreich Elvion regierte. Doch die Zeit des Friedens ist vergangen und Elvions strahlender Glanz verblasst, seit das Land in zwei Teile zerrüttet ist. Während Alkariel unerbittlich über die Lichtelfen herrscht, haben die Dunkelelfen seit Jahren eine ganz besondere Aufgabe: Vanora mit allen Mitteln vor Alkariel zu schützen. Doch diese ist bereits auf der Suche nach ihr. Denn nur Vanoras Blut kann dass zerrissene Land wieder vereinen. Als die Lichtritter Vanora schließlich in der Menschenwelt aufspüren, bleibt für sie nur die Flucht ins Schattenreich. Aber Eamon, König der Dunkelelfen, weiß, dass Alkariel schon bald Vanoras Auslieferung fordern wird und sogar bereit ist, einen neuen Krieg heraufzubeschwören. Als schon bald der Lichtritter Nevliin vor den Toren der Dunkelfestung steht, verändert sich alles. Während Vanora ihrem ehemals besten Freund Eamon kaum ein freundliches Wort gönnt, fühlt sie sich zu diesem seltsam reservierten Ritter auf ganz eigenartige Weise hingezogen. Und dann rüstet Alkariel zum Kampf …
Kady Cross
Tara Hudson
Erin Hunter
Suzanne Collins
Rachael Hale
Peter van Olmen
Julie Kagawa
Carrie Jones
Veronica Roth
Sabrina Qunaj
Nina Blazon
Nancy Bilyeau
Laini Taylor

Thüringen, im Dezember 1695. Der ehemalige Soldat und Wirt Nickel List, eigentlich ein herzensguter Kerl, zündet seine Wirtschaft an, um sich an seinem verräterischen Eheweib Magdalena und ihrem Liebhaber zu rächen. Enttäuscht verlässt er seine Heimat und trifft auf die schöne Diebin Anna. Die ist ihrem Mann, einem reichen Hamburger Weinhändler, davongelaufen und ebenso wie Nickel auf der Flucht. Jahre später ziehen sie als Herr von der Mosel und Anna von Sien durch den Norden. Selbst die größten Kirchen sind vor dem berühmt-berüchtigten Räuberpaar nicht mehr sicher. Doch ihre Häscher sind ihnen bereits auf den Fersen
Ihre Großmutter wurde als Hexe verbrannt, ihr geliebter Lehrer vor ihren Augen als Hexer hingerichtet. Maria, die reiche Tochter des Dechen und Ratsherrn von Lemgo, Curd Rampendahl wird als Einzige von achtzehn Schülern verschont. Doch seitdem folgt ihr der Ruf, eine Hexe zu sein. Ihr Leben liegt in der Hand des Bürgermeisters und unerbittlichen Hexenverfolgers Hermann Cothmann. In Liebe zu ihr entbrannt, vermag er den Lauf ihres Schicksals zu ändern. Doch sie verweigert sich ihm und besiegelt damit ihr Todesurteil. Ein dramatischer Kampf um Leben und Liebe beginnt, bei dem es keine Gewinner geben kann …
Venedig, 1407: Der junge Tycho verfügt über ungeahnte und furchteinflößende Kräfte. Seine Fähigkeiten will sich auch der Doge zu Nutze machen und lässt ihn zum besten Assassinen der Stadt ausbilden. Aber nicht nur Menschen stehen auf seiner Todesliste, sondern auch die zahlreichen Hexen und Werwölfe, die die Stadt bevölkern. Tychos Weg als willenloses Instrument des Fürsten ist beendet, als er eines Nachts die hübsche Giulietta trifft. Für sie widersetzt er sich dem allmächtigen Herrscher …
Calla Tors Lebensweg scheint schon von Geburt an festzustehen: Calla wurde als Kriegerin geboren, und in ihrem achtzehnten Lebensjahr soll sie den verführerischen Werwolf Ren Laroche heiraten, um mit ihm gemeinsam ein neues Rudel anzuführen. Doch Callas Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als sie einen gut aussehenden Menschenjungen rettet und sich in ihn verliebt. Mehr und mehr beginnt Calla ihre Bestimmung in Frage zu stellen. Doch ist ihre Liebe stark genug, um dafür alles aufs Spiel zu setzen, was sie bisher kannte?
Gegenwart und Vergangenheit (oder Zukunft) verknüpfen sich auf brillante Weise in diesen Geschichten. Der Mythos von Tristan und Isolde wird neu erzählt – aus der Sicht zweier Nebenfiguren, nämlich der von Morholt, dem von Tristan besiegten Ritter, und Branwen (Brangäne), Isoldes Dienerin, die den beiden den Liebestrank reichte.
Breslau, 1937. In einem heruntergekommenen Hotel wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Auf der Jagd nach dem Mörder kommt Mock mit der Unterwelt, aber auch mit höchsten gesellschaftlichen Kreisen in Berührung. Als er zwei Jahre später, mittlerweile nach Lemberg versetzt, zusammen mit Kommissar Popielski ein Ungeheuer jagt, das wie der Minotauros Jungfrauen tötet, kommt ihm sein früherer Fall wieder in den Sinn.
Vielleicht sollte ich eine neue Rubrik hier im Blog einführen, die “Danach” anstatt “Zwischendrin” heißt, denn auch “Elfenmagie” habe ich (mal wieder) ausgelesen, bevor dieser Post hier erscheint … tja so scheint das oftmals bei seeeehr spannenden Büchern zu sein, da will man einfach keine Minute aufhören
Ash und Meghan wurden gemeinsam, ihrer verbotenen Liebe wegen, für immer aus dem Nimmernie verbannt. Nun streifen sie durch die Welt der Menschen und versuchen Meghans Familie aufzusuchen. Doch der falsche Eiserne König ist noch immer hinter Meghan und ihrem Eisernen Schein her. Und so kommt es, dass die beiden schon bald bei Leanansidhe Unterschlupf suchen müssen. Umso überraschter sind sie, als Kunde von den Höfen des Nimmernie eintrifft mit dem Angebot, die Verbannung aufzuheben; jedoch nicht ohne Bedingung: Meghan soll den falschen Eisernen König töten. Unerbitterlich stehen sich bereits Eiserne Feen und die Krieger des Sommer- und Winterhofes in blutigen Gemetzeln gegenüber. Doch die Kraft der Eisernen Feen scheint nicht nachzulassen, während die Altblütler langsam immer weiter zurückgedrängt und vernichtet werden. Meghan ist ihre einzige Hoffnung. Doch Meghan ist nicht allein. Gemeinsam mit ihrem Liebsten, Ash, ihrem besten Freund Puck, und dem grauen Kater Grimalkin machen sie sich ins Eiserne Königreich auf, um den falschen König aufzuhalten. Um das Feenreich zu retten, bringt Meghan schließlich das größte Opfer …
Nichts ist wie es scheint
Vor einigen Jahren haben sie sich eine Wohnung in New York geteilt und abends bei einem Glas Rotwein zusammen Luftschlösser gebaut. Doch vieles ist anders gekommen, als es sich die vier Freundinnen erhofft hatten, und der Alltag lässt nicht mehr viel Zeit zum Träumen: Kind, Ehemann, Job, Geliebter – da muss man sehen, wo man bleibt.
Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Mit Rollator und Reizgasdüse auf Verbrecherjagd
Neue Abenteuer mit Sookie Stackhouse
Nach dem tragischen Selbstmord des jungen Priesteramtskandidaten Matthias wird der – besonders bei Jugendlichen – beliebte katholische Pfarrer Heimeran erhängt aufgefunden. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen liegt nahe – aber welcher? Wie eng war die Beziehung zwischen dem Geistlichen und dem vaterlos aufgewachsenen Jungen? War Heimerans Tod womöglich gar kein Selbstmord? Widerstrebend nimmt Anton Schwarz Ermittlungen auf und gerät in einen Sumpf aus Machtmissbrauch, sexueller Gewalt und Vertuschung, der ihn an seine persönlichen Grenzen bringt. Ein aufwühlender Blick ins Innere der katholischen Kirche, von einem Autor, der weiß, wovon er schreibt.
Der furiose Auftakt zur großen australischen Drachen-Trilogie!
Die Welt hat sich verändert. Städte, Länder, ja ganze Kontinente gibt es nicht mehr. Auf dem Gebiet des ehemaligen Nordamerika steht Panem, in dem die Menschen in Klassen und Distrikte unterteilt leben. Katniss lebt mit ihrer Familie im entlegensten Distrikt, Distrikt 12, im ärmeren Gebiet, dass sich „Saum“ nennt. Sie sorgt für ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Prim, denn nach dem Tod ihres Vaters hat Katniss die Rolle des Familienoberhauptes übernommen. Gemeinsam mit ihrem Freund Gale jagt sie verbotenerweise im Wald und sammelt alles mögliche Essbare, dass sich auf dem Schwarzmarkt verkaufen lässt. Doch am Tag der Ernte ändert sich Katniss’ Leben schlagartig. Jedes Jahr fordert das Kapitol zwei Jugendliche aus den Distrikten, die an den gefürchteten Hungerspielen teilnehmen müssen. Die Spielregeln sind einfach: töte oder du wirst getötet. Denn Gewinner kann es nur einen geben. Dieses Jahr wird ausgerechnet die kleine Prim erwählt. Katniss steht unter Schock, und doch weiß sie, dass sie ihre Schwester vor den grausamen Spielen retten muss. Schließlich meldet sie sich freiwillig …
Odessa fühlt sich auf den Dächern ihrer Stadt am wohlsten, dort ist sie in den Nächten sicher, in denen sie sich aus ihrem Zuhause stiehlt. Denn ihre Mutter würde sie am liebsten nie nach draußen lassen. Doch diese Nacht geschieht etwas eigenartiges. Sie findet ein seltsam leuchtendes Buch mitten auf der Straße. Und dann sind plötzlich diese seltsamen Wesen in langen Kutten hinter ihr her. Als wäre dies nicht schon genug muss Odessa mit ansehen, wie ihre Mutter entführt wird. Wenig später macht sie Bekanntschaft mit einem sprechenden und sehr von sich eingenommenen Kanarienvogel namens Lode A. Mit ihm entdeckt sie Scribopolis, die geheime Stadt der Schriftsteller, versteckt in der Wüste. Um ihre Mutter zu retten, muss sie an der Expedition teilnehmen, die ausgesandt wird, ein wichtiges Artefakt zurückzuholen, dass der finstere Marbarak gestohlen hat. Denn ohne dieses ist Scribopolis verloren. Für Odessa beginnt eine wahre Odysee. Sie findet nicht nur Freunde in der geheimen Stadt, sondern setzt auch alles daran, ihre Mutter zu retten und herauszufinden, wer ihr Vater ist und nicht zuletzt sie selbst …
Wieder ein “Zwischendrin”, dass eigentlich ein “Danach” ist, aber gut. Eigentlich möchte ich diesem Buch gern die Schuld daran geben. Denn während Band 2 (




