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Tag Archives: Fantasy

Zwischendrin: Christoph Marzi – Heaven – Stadt der Feen

Darum geht’s:
Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.

Ich muss eines vorweg zugeben: bisher war mir Sprecherin Katharina Thalbach unsympathisch – natürlich nur von der Stimme her. In früheren Hörproben, die ich mit ihr hörte, kam mir ihre Stimme immer ein wenig schleppend und langatmig vor, kaum Variationen im Lesen. Aber wie sehr ich mich da getäuscht habe, erfahre ich nunmehr seit über 4 Stunden, in diesem tollen Hörbuch. Und ich muss zugeben, Katharina Thalbach passt einfach perfekt zu dieser dunklen, mysteriösen und geheimnisvollen Geschichte, und sie versteht es wirklich fantastisch, Stimmungen und dramatische Höhen im Geschehen in ihre Sprechweise einzubringen. Und die Geschichte ist wirklich packend und düster, und zieht mich wahrlich in seinen Bann. Am liebsten würde ich überhaupt nicht aufhören zu hören, aber leider lässt sich das derzeit zeitlich nicht ganz so vereinbaren. Und so grüble ich also, in der hörfreien Zeit, über dieses Buch nach; über Zusammenhänge, über Kommendes und wünsche mir baldigst wieder eine Möglichkeit, weiter in diese geheimnisvolle Geschichte einzutauchen. Christoph Marzi hat ein dunkles London erschaffen, mit teils düsteren Figuren und allerlei Geheimnissen. Mittendrin zwei starke Charaktere, die ich richtig lieb gewonnen habe. Aber auch andere Protagonisten stellen eine Bereicherung dar – bei keinem weiß man so recht, was er/sie nun im Schilde führt – und machen es unmöglich, die Handlung irgendwie vorherzusehen. Einfach wunderbar!

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Rezension: Ellen Renner – Zara von Asphodel

Ellen Renner
Zara von Asphodel 

Verlag: dtv
Format: gebunden, 416 Seiten
Erscheinungstermin: 04 / 2014
Preis: 17,95 €
ISBN: 978-3423760881

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Zaras Welt brach vor vielen Jahren jäh zusammen, als ihr Vater, der Erzmagier Benedict, ihr beste Freundin ermordete und Zaras Geist auf brutalste Weise brach. Seitdem hasst sie ihn nicht nur, sie ist auch seine erbittertste Feindin. Sie spioniert für die Rebellen, den Erkenntnissuchenden, und hofft, eines Tages die Magier, die auf unmenschliche und gewalttätigste Weise über das restliche Volk von Asphodel herrschen, zu bezwingen. Als die Erkenntnissuchenden auffliegen und heimtückisch ermordet werden, scheinen die Magier einen großen Sieg errungen zu haben. Zudem hält ihr Vater eine unheimlich wertvolle Geisel gefangen: den jungen Erschaffer Aidan, dessen Volk vor vielen Jahren den Aufstand gegen die Magier gewann und seitdem unbehelligt und mit großen handwerklichen Fähigkeiten ausgestattet, hinter dem Großen Wall lebt. Zara muss fliehen und findet zunächst Zuflucht bei den Dieben. Hier findet sie heraus, dass auch das Volk der Diebe über eine ganz eigene Art von Magie verfügt, und ihr Vater zum mächtigen Vernichtungsschlag gegen die Erschaffer ausholt …

Eines vorweg: dieses Buch endet mit einem großen und spannenden Paukenschlag, beginnt jedoch recht gemächlich, so dass sich leichte Längen weitestgehend bis zur guten Hälfte dieser Geschichte ziehen. Die Autorin versucht zwar, sich auf das Wesentliche der Ereignisse zu konzentrieren, jedoch konnten mich diese Geschehnisse nicht gänzlich bannen. Die Handlung verlief für meinen Geschmack einfach etwas zu geradlinig, ohne Höhepunkte oder Spannungskurven, wie so oft zu Beginn der Geschichten, in denen der Leser erst einmal in die entsprechende Welt, deren Anschauung und Figuren eingeführt wird. Jedoch muss ich Ellen Renner zugute halten, dass sie sich nicht lang mit Einführungen aufhält.
Außerdem erschien mir Zara am Anfang zu kindlich und naiv und ich wurde nicht sofort warm mit ihr. Sie ist zwar ein sympathisches Mädchen, aber es fehlte das gewisse Etwas, eine Art Ungeschliffenheit, einfach Ecken und Kanten, die sie mir mehr ans Herz hätten wachsen lassen. Ihre Figur bleibt im ersten Teil dieser Geschichte leider ein wenig blass und detaillos.

Doch dann nimmt das Geschehen so richtig Fahrt auf, es tauchen Geheimnisse und Verschwörungen auf, und auch Zaras Charakter wird stärker. Gemeinsam mit ihr entdecken wir Neues und lernen weitere wirklich sympathische Figuren kennen. Und ja, ich muss zugeben, Ellen Renner hat einen starken, ausgefeilten Plot gewoben, der kaum Vorhersehbares bietet und immer wieder in seinem Verlauf für Überraschung sorgt. Denn hatte ich den ersten Teil, der zwar nicht langatmig jedoch etwas langsamer verlief, hinter mir, war ich schließlich doch tief in dieser Geschichte eingetaucht, und wollte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Dennoch muss ich diesem Buch leider einen weiteren Makel zuschreiben: die „Liebesgeschichte“ zwischen Zara und dem Erschaffer Aidan wirkt aufgesetzt und gänzlich fehl am Platz. Von Gefühlen konnte ich absolut nichts spüren. Zara ist sich plötzlich einfach irgendwann sicher, ihn zu lieben, nach nur drei Begegnungen, in denen sie lediglich kurz miteinander sprechen konnten. Das wirkte ungemein unglaubwürdig und wird im Verlauf der weiteren Geschichte auch nicht wirklich besser.

Fazit: „Zara von Asphodel“ bietet eine sympathische Geschichte, dessen magisches Flair wirklich überzeugen kann. Während die Handlung recht gemächlich in Gang kommt und die Charaktere zunächst etwas farblos bleiben, hing ich schon bald an den Worten der Autorin und wurde im weiteren Verlauf der Geschichte von einem gut durchdachten und mit viel Fantastischem angereicherten Plot so manches Mal überrascht. Auch Zara und weitere Figuren wuchsen mir mehr und mehr ans Herz und so ließ ich mich auf dieses Abenteuer doch noch gänzlich ein und wurde letztendlich mit wirklich spannenden Ereignissen, die Teil 2 baldigst herbeisehnen lassen, belohnt. Einzig die angeblich so große Liebesgeschichte zwischen dem Erschafferjungen Aidan und Zara war mir zu wenig greifbar und existierte ausnahmslos auf dem Papier, nicht aber in der Handlung selbst. Bleibt nur zu hoffen, dass Autorin Ellen Renner im nächsten Band an das starke Tempo der zweiten Hälfte dieses Romans nahtlos anknüpfen kann. Gespannt bin ich allemal, denn am Ende wartet dieses Buch nicht nur mit neuer Hoffnung für die Rebellen auf, sondern auch mit einem gut gehüteten, magischen Geheimnis, dass Zaras Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat.

Rezension: Maggie Stiefvater – Wen der Rabe ruft

Maggie Stiefvater
Wen der Rabe ruft 

Verlag: Script5
Format: gebunden, 464 Seiten
Erscheinungstermin: 10 / 2013
Preis: 18,95 €
ISBN: 978-3839001530

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Blue entstammt einer Linie aus Wahrsagerinnen, doch selbst scheint ihr kein magisches Talent vererbt. Einzig ihre Gabe, die Kräfte anderer zu verstärken, zeichnet sie aus. Darum ist Blue mehr als verwundert, als sie das erste Mal einem Geist begegnet. Doch es ist kein Geist eines bereits Verstorbenen, sondern mehr ein Versprechen, dass dieser Junge bald sterben wird. Und dieser Junge heißt Gansey. Fortan setzt Blue alles daran, ihn kennenzulernen. Doch Gansey entpuppt sich zunächst als arroganter, neureicher Schnösel. Schon bald jedoch muss Blue erkennen, dass ihr Schicksal untrennbar mit dem von Gansey und seinen Freunden verbunden ist und das ihnen ein wahrhaft magisches Abenteuer bevorsteht, bei dem es schließlich auch um Leben und Tod geht …

Maggie Stiefvater hat ein einzigartiges Talent, ihre Ideen in außergewöhnliche Geschichten zu verpacken und diese fast liebevoll, und mit vielen Details gespickt, zu erzählen. Heraus kommen Geschichten, die nicht nur mitzureisen vermögen, sondern ihre Leser völlig in den Bann ziehen.

In „Wen der Rabe ruft“ herrschte eine durchweg mythische Stimmung, die nicht nur durch Blues wahrsagende – und nebenbei sehr charismatische – Familie heraufbeschworen wird, sondern auch in vielen weiteren Details dieses Buches zum Vorschein kommt. Auch wenn zunächst am Anfang davon etwas weniger zu spüren ist, ist diese magische Stimmung schon bald nicht mehr wegzudenken. Doch auch die Charaktere sind vielschichtig, sympathisch und teilweise geheimnisvoll gestaltet, so dass man an ihnen und mit ihnen stets Neues in dieser Geschichte entdeckt und unheimlich gern mit ihnen das magische Henrietta erkundet.

Ich habe mich in dieser magischen und fesselnden Geschichte unheimlich wohl gefühlt, weshalb ich das Buch nicht nur sehr selten weglegen konnte, ich habe auch in der lesefreien Zeit darüber nachgegrübelt. Die Autorin hat in Plot und Setting wirklich viele Details eingebaut, und erzählt mit viel Gefühl und Hingabe, was man dieser Geschichte schnell anmerkt. Hier stimmte für mich einfach alles; und ich habe unheimlich gern an Maggie Stiefvaters Worten gehangen.

Hinzu kommt, dass der Schreibstil der Autorin eine besondere Erwähnung finden muss; denn die Worte, in denen Maggie Stiefvater vom Geschehen erzählt, scheinen ebenfalls ein klein wenig magisch zu sein, und schaffen einen wunderbaren Grundtenor für eine ganz tolle und mitreisende Geschichte.

Fazit: „Wen der Rabe ruft“ verspricht eine rundherum gelungene Geschichte mit allerlei Magischem und einer soghaften Spannung, die einen das Buch kaum weglegen lässt. Dank der bildhaften, eindringlichen und unheimlich sympathischen Schreibe der Autorin, hängt man nicht nur an deren Worten, man taucht auch tief in diesen Roman ein und erlebt die fesselnden Ereignisse ganz nah mit charismatischen Figuren mit. Und die Ereignisse könnten nicht spannender, überraschender und magischer sein. Ein wunderbarer Roman, dessen Fortsetzung „Wer die Lilie träumt“ man kaum sehnlichster herbeiwünschen kann (vorallem nach diesem allerletzten Satz und ziemlich fiesen Cliffhanger).

Rezension: Ben Aaronovitch – Der böse Ort

Ben Aaronovitch
Der böse Ort 

Reihe: Peter Grant Band 4
Verlag: dtv
Format: broschiert, 400 Seiten
Erscheinungstermin: 05 / 2014
Preis: 9,95 €
ISBN: 978-3-423-21507-7

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Was hat ein scheinbarer Selbstmord in der Londoner U-Bahn, ein magisches Buch aus dem deutschen Weimar und eine weitere Leiche mit dem Sozialwohnblock Skygarden Tower zu tun? Und wie passt ein Mord an einer jungen Frau, deren Gesicht aus kürzester Nähe Bekanntschaft mit einer Schrotflinte machte und der Gesichtslose zusammen? Nebenbei müssen Peter, Lesley und ihr Vorgesetzter Nightingale das Frühlingsfest des Gottes und der Göttin der Themse absichern. Keine leichte Aufgabe, wenn auch noch eine Bekannte aus der Vergangenheit versucht, Peter und Lesley mit Magie umzubringen …

„Der böse Ort“ ist der vierte Band aus der Fantasy-Krimi-Reihe um Peter Grant und wartet wieder mit dem ganz eigenen „aaronovitchen“ Flair auf. Denn eines muss man dem Autor einfach lassen: er versteht es wirklich ausnehmend gut, kriminalistisches Geschehen mit vielen magischen Elementen zu mischen. Heraus kommt eine Mixtur, die einen einfach anzieht und in den Bann schlägt. Seine Figuren wirken trotz des doch recht hohen magischen Anteils der Geschichte sehr realistisch und charismatisch – kurz: man hat sie einfach gern.

Das Besondere an den Büchern um den Zauberlehrling Peter Grant ist die wohl einzigartige Verbindung aus polizeilichen Ermittlungen in Mordfällen, die stets einen magischen Hintergrund haben, sowie die magische Welt Londons, voller Zauberei und allerlei fantastischen Figuren (z.b. die Herren und Frauen der Flüsse um nur wenige zu nennen). Hinzu kommt der ganz eigene etwas schräge und witzige Ton des Autors, der seine Hauptfigur Peter Grant den Lesern einfach ans Herz wachsen lässt.

Neben diesen Vorzügen sind die wie in jedem Buch auftretenden Mankos auch in diesem Roman sehr deutlich. Ben Aaronovitch schweift einfach viel zu oft und, für meinen Geschmack, auch zu lang vom eigentlichen Geschehen ab und erklärt zu viel. In „Der böse Ort“ geht der Autor hier besonders auf Hintergründe zum Londoner Städtebau ein und (wie immer dabei) „Insiderwissen“ zu polizeilichen Vorgängen. Wer die Vorgängerbände bereits kennt, weiß um diese so typischen Ausschweifungen des Autors, und zugegeben gehören diese Passagen unweigerlich zum eigenwilligen Charme der Bücher. Dennoch hätte ich mir in diesem Roman einfach weniger davon gewünscht. Denn gerade an diesen Stellen, gerät die Handlung regelrecht ins Stocken, und ich musste mich so manches Mal zwingen weiterzulesen, und nicht Seiten zu überspringen.

Dieser vierte Band reiht sich fast nahtlos in die große Rahmenhandlung dieser Serie ein, und man muss schon ziemlich genau nachdenken, was in den Vorgängerbänden passiert ist, wenn eine Anmerkung hierzu fällt. Der eigentliche Plot ist vielschichtig gestaltet; hier werden verschiedenste Mordfälle und seltsame Vorkommnisse untersucht, die der Autor schlussendlich zu einem Ganzen verwebt. Langweilig wird es also höchstens, wenn Ben Aaronovitch mal wieder zu viel Erklärungsbedarf der Hintergründe zu einem Thema sieht.

Fazit: „Der böse Ort“ kommt mit allen Vorzügen und Schwächen, die so typisch sind für Ben Aaronovitch, daher, die man als treuer Leser der Peter-Grant-Reihe bereits kennt. Während man also bei den gewohnten, etwas zu lang geratenen, Erklärungen von Hintergründen des Autors die Augen zudrückt, erfreut man sich abermals an dem ganz eigenen Charme und Flair dieser Reihe und ist immer wieder gern an Peter Grants Seite im magischen London unterwegs (und entdeckt stets neue Seiten an dieser geheimnisvollen Stadt).

Rezension: Akram El-Bahay – Flammenwüste

Akram El-Bahay
Flammenwüste 

Verlag: Bastei Lübbe
Format: broschiert, 528 Seiten
Erscheinungstermin: 08 / 2014
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3404207565

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Anûrs Leben soll sich für immer verändern, als er sich eines Tages als sein Großvater, der legendäre Geschichtenerzähler Nûr ed-Din, ausgibt und in den Palast des Sultans berufen wird. Anûr soll als Chronist an der Seite des Prinzen den sagenumwobenen Drachen bekämpfen, der seit kurzem die Gegend um Nabija heimsucht. Doch als Anûr ein über Generationen gehütetes Kästchen des Sultans wie von Zauberhand öffnen kann – was vor ihm noch niemand vermochte -, nimmt ein großes Abenteuer seinen Lauf, in dem Anûr die geheime unterirdische Stadt der Drachenwächter betreten, gegen Leichenfresserinnen unter der Wüste und unheimliche Schatten kämpfen und schließlich den Drachen begegnen wird.

„Flammenwüste“ ist ein großes Abenteuer und selbst wenn weitere Bände folgen könnten, ist dieser Roman in sich abgeschlossen. Autor Akram El-Bahay hat eine magische Geschichte geschaffen, die ein ganz besonderes Flair aus 1001 Nacht heraufbeschwört und mit vielen bereichernden Ideen und Abenteuern gespickt ist. Dabei scheint der Ideenreichtum des Autors fast grenzenlos und überraschte mich Leser ein ums andere Mal mit einer gut durchdachten, in sich runden Handlung.

Der Autor beschreibt sehr eingehend Landschaft und Architektur eines Schauplatzes und vollbrachte damit, dass ich mir seine ausgedachte Welt wirklich sehr gut vorstellen konnte. Er erzählt auf den Punkt gebracht, ohne viel Ausschweife oder lyrische Ausmaße, was die Geschichte teilweise etwas nüchtern erscheinen, den Leser jedoch auch recht schnell über die Seiten huschen ließ.

Während also Flair, Abenteuer und magisches Geschehen nichts zu wünschen übrig ließen, blieben mir die Figuren jedoch einfach zu flach. Ich konnte kaum Sympathien zu ihnen aufbauen; war zwar ihr ständiger Begleiter, schaffte es aber nur selten wirklich mitzufiebern. Hier fehlte mir ein wenig Herzblut und Charme, die einem eine Figur schon mal richtig ans Herz wachsen lassen. Kein Charakter ragte aus der Protagonistenschar heraus, so dass ich auch eine richtige Spannung während des Lesens oftmals vermisst habe.

Fazit: „Flammenwüste“ hat mich trotz weniger Mängel gut unterhalten können. Ich fühlte mich in der heraufbeschworenen magischen Welt des Autors wohl und wenngleich mich die Geschichte nicht zu hundert Prozent fesseln konnte, so ließ sie sich dennoch leicht weglesen. Wären die Figuren noch etwas zu Herzen gehender gestaltet (eine aufkommende Liebe blieb mir zum Beispiel völlig gefühllos), hätte ich sicher mitfiebern können. Die Geschichte hat das richtige, interessant gestaltete Setting, der Plot ist rund und abenteuerreich und der Autor defintiv jemand, den man im Auge behalten sollte. Empfehlenswert für zwischendurch, lässt aber leider das gewisse Etwas vermissen.