Die letzten Rezensionen

Buch-Statistik Januar 2011

Mein Januar war recht durchwachsen, was die Qualität an Büchern angeht (zumindest für mein Empfinden). Allerdings habe ich sehr viel lesen können, und das ist doch auch mal was! ;-)

Mein Monatshighlight ist ganz klar “Magisches Blut” von Ilona Andrews – Mittlerweile kann ich die Kate-Daniels-Reihe getrost zu meinen Lieblingsbüchern zählen – diese Reihe ist einfach fantastisch!

Gelesen:

Kathryn Smith
Tochter der Träume
3sterne

Begonnen, aber noch nicht beendet:

G. A. Aiken
Dragon Kiss

Neu im Regal:

Ilona Andrews: Magisches Blut – Stadt der Finsternis 4
Kelley Armstrong: Schattenstunde – Die dunklen Mächte 1
Kelley Armstrong: Seelennacht – Die dunklen Mächte 2
Nina Blazon: Ascheherz
Joaquín Guerrero Casasola: Das Gesetz des Stärkeren
Maxime Chattam: Im Reich der Königin – Alterra 2
Chris Cleave: Little Bee
Jennifer Donnelly: Das Blut der Lilie
Melissa Fairchild: Weltenwanderer – Die Geheimnisse des Brückenorakels 2
Lori Handeland: Asche – Die Phoenix-Chroniken 1
Andreas Kieling: Bären, Lachse, wilde Wasser – Als junge Familie durch Kanada und Alaska
Janet Marinelli: Pflanzen der Welt – Faszinierende Pflanzenvielfalt der fünf Kontinente
Scott Mebus: Der Auserwählte – Gods of Manhattan 1
Kirsten Miller: Der gläserne Sarg – Kiki Strike 2
Janika Nowak: Das Lied der Banshee
Peter Probst: Personenschaden
Ursula Schröder: Umzug ins Glück
Sjón: Schattenfuchs
Salvo Sottile: Schwärzer als die Nacht
Kathryn Smith: Wächterin der Träume
Christine Warren: Küss mich, Werwolf
Andrew Zuckermann: Wild Animals mini

ca. 2600 gelesene Seiten | 8 Bücher gelesen + 1 Buch begonnen | 24 neue Bücher

Neu im Regal 2 / 2011

Im letzten Monat sind einige neue Bücher eingezogen – ich weiß, ich bin spät dran …, trotzdem wollte ich sie euch nicht vorenthalten ;-)

Maxime Chattam: Alterra – Im Reich der Königin

Eine unbekannte Macht hat die Welt über Nacht in eine andere verwandelt – in einen Ort voller Gefahren und Abenteuer, in der Jugendliche jeden Tag ihren Mut beweisen müssen. Auf der Flucht vor einem unheimlichen Schattenwesen verschlägt es die drei besten Freunde Matt, Ambre und Tobias in den Blinden Wald, wo riesige Pflanzenwesen auf sie lauern, an Bord eines Luftschiffes und schließlich in das Reich der schrecklichen Königin Malronce, die ein ganz besonderes Interesse an Matt zu haben scheint … Ist die Gemeinschaft der Drei stark genug, um dieses Abenteuer zu überstehen?

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Kirsten Miller: Der gläserne Sarg – Kiki Strike 2

Neue Abenteuer mit Kiki Strike: Die Ungebetenen müssen sich nicht nur der Schmugglerbande Fu Tsang erwehren, sondern auch einen Kunstraub im Metropolitan Museum verhindern. Ein rasanter Mädchendetektiv-Roman, der sechs unerschrockene und aberwitzig talentierte Schnüfflerinnen auf die Unterwelt loslässt!Sechs Monate sind vergangen, seit die Ungebetenen Kiki Strike aus den Fängen der Fu-Tsang-Bande befreit haben. Die Tunnel der Schattenstadt haben sie fast vollständig auf einer Karte erfasst, die Eingänge verbarrikadiert, als Oonas gut gehütetes Geheimnis platzt: Sie ist die Tochter von Lester Liu – dem Anführer der Fu Tsang. Kurz nach ihrer Geburt hatte er sie verstoßen. Warum also bittet er sie und ihre Freundinnen nun, vierzehn Jahre später, zu einer Dinner-Party? Sie werfen sich in Chiffon und Seide und folgen der Einladung. Als er ihnen auf seinem herrschaftlichen Anwesen jedoch den gläsernen Sarg einer alten chinesischen Prinzessin zeigt und ankündigt, ihn dem Metropolitan Museum schenken zu wollen, wissen sie: Lester Liu führt Übles im Schilde, sie müssen ihm schnellstens auf die Schliche kommen!

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Ursula Schröder: Umzug ins Glück

Die 46-jährige Mia führt ein beschauliches Leben. Das ändert sich prompt, als Mias Lieblingstante Paula nach einem Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus eingeliefert wird und beschließt, fortan in einem Seniorenheim zu leben. Mia soll zusammen mit Paulas Stiefsohn Nick in ihr Haus ziehen. Eigentlich eine gute Idee – wäre der nicht seit Jahren Mias Erzfeind. Doch damit nicht genug: Mias Wagen wird von dem Mercedes des Schauspielers Jan Hörnum gerammt, der sich an Mias Fersen heftet und sich ungefragt bei ihr einquartiert. Und auf einmal hat Mia also Probleme ganz anderer Art zu bewältigen – dabei ist sie mit ihrem Übergewicht, ihrer Sammelleidenschaft und ihrer vom Buddhismus-Wahn befallenen Kollegin schon genug beschäftigt.

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Kelley Armstrong: Schattenstunde – Die dunklen Mächte 1

Ich heiße Chloe Saunders, und mein Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Ich wollte nie etwas Besonderes sein, sondern mich mit Freunden treffen und Jungs kennenlernen. Doch heute weiß ich nicht einmal mehr, was das ist, normal sein. Alles begann an dem Tag, an dem ich meinen ersten Geist sah – und er mich …

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Kelley Armstrong: Seelennacht – Die dunklen Mächte 2

“Ich hatte recht. In Lyle House gehen tatsächlich erschreckende Dinge vor sich. Ich bin keineswegs hier, weil ich verhaltensauffällig, sondern weil ich eine Nekromantin bin. Ich kann mit den Geistern von Toten reden. Ich kann Tote auferstehen lassen. Und ich kann noch viel mehr. Meine Kräfte sind unberechenbar. Denn ich bin das Ergebnis eines fehlgeschlagenen genetischen Experiments. Meine Schöpfer, die Edison Group, haben Angst vor mir – und vor den anderen Jugendlichen in Lyle House ebenso. Wir sind tickende Zeitbomben. Daher haben sie beschlossen, ihr Experiment endlich zu einem Ende zu bringen. Und uns bleibt nur noch eins: um unser Leben zu rennen.”

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Peter Probst: Personenschaden

Nachdem Lokführer Klaus Engler einen jungen Mann überfahren hat, wird er von schweren Schuldgefühlen geplagt. Seit einiger Zeit fühlt er sich von Unbekannten verfolgt und bedroht. Privatermittler Anton Schwarz wird von Engler beauftragt, die Unbekannten zu finden. Doch bereits kurz nachdem Schwarz den Auftrag übernommen hat, springt ein weiterer Selbstmörder vor Englers Zug. Zufall?

Die Spuren führen Anton Schwarz zu einem Mann, der von Hass auf den Lokführer erfüllt ist – und eine grausame Rache inszeniert: In einem Suizidforum im Internet sucht er sich ein williges Opfer, das bereit ist, sich vor einen Zug zu werfen.

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Andreas Kieling: Bären, Lachse, wilde Wasser: Als junge Familie durch Kanada und Alaska

“Papa, wann darf ich endlich mit nach Alaska?” Seit Erik fünf ist, will er in den Norden, von wo Andreas Kieling jedesmal mit spannenden Geschichten heim­kehrt. Im Frühjahr 2005 geht der Traum in Er­füllung. Auf dem Chilkoot Trail ziehen Vater und Sohn ins Quellgebiet des Yukon, begleitet nur von ihrem Hund Cita; Birgit und der kleine Thore werden später zu ihnen stoßen. Anstrengende Märsche auf Skiern und das Abenteuer einer wochenlangen Flußfahrt liegen vor dem zwölfjährigen Buben: die intensivste, aufregendste Zeit seiner Kindheit. Hautnah erleben sie kämpfende Grizzlys und die längste Lachswanderung der Erde. Erik wird erfahren, wie man mit Bibern, Elchen, Luchsen und Wölfen lebt, wo in der Wildnis Gefahren lauern und warum bei den Karibus auch Weibchen Geweihe tragen. Er wird die Schönheiten der Natur entdecken – ein Wissen, das keine Schule der Welt vermitteln kann…

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Melissa Fairchild: Weltenwanderer – Die Geheimnisse des Brückenorakels 2

„Ich muss ins Feenreich. Nur so kann ich der Sache ein Ende bereiten.“ Auf den ersten Blick könnte man Avi für einen ganz normalen Jungen halten. Was kaum jemand ahnt: Er ist der Thronfolger des Feenreiches, der in der Welt der Sterblichen untergetaucht ist, um mit seiner großen Liebe Hannah ein normales Leben führen zu können. Doch nun hat sein Erzfeind Kellen begonnen, die Mauer zwischen den Welten niederzureißen, um Menschen und Feen gleichermaßen zu unterwerfen. Die Prophezeiungen des Brückenorakels besagen, dass nur Avi ihn aufhalten kann – aber der Preis, den der Junge dafür zahlen muss, ist hoch …

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Salvo Sottile: Schwärzer als die Nacht

Palermo in den 1980er Jahren. Nino Giaconia und Gaspare Occhiuzzo, zwei machtgierige Mafiosi aus dem Corleonesi-Clan, versuchen die Vorherrschaft in der Cosa Nostra zu erlangen. Nino Giaconia hat nur eine einzige “Schwäche”: die Liebe zu seiner bildschönen Frau. Für Rosa, die einer Palermitaner Mafiafamilie entstammt, war es indes keine Liebesheirat; sie brannte einfach mit dem Ersten durch, der ihr die Freiheit versprach. Bald merkt sie jedoch, dass sie ein Gefängnis gegen das andere eingetauscht hat. Schwärzer als die Nacht kann es nicht mehr werden, glaubt Rosa, doch da irrt sie sich gewaltig. Als Rosas inhaftierter Bruder bei der Ermittlungsrichterin Elvira Salemi auspacken will, stellt der Boss der Corleonesi klar: Der Verstoß gegen die Omertà muss mit dem Tod eines nahen Verwandten geahndet werden.

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Kathryn Smith: Wächterin der Träume

“Mein Name ist Dawn Riley. Eigentlich ist mein Leben ganz normal – zumindest so normal, wie es sein kann, wenn man die Tochter von Morpheus, dem König der Träume, ist …” Eine echte Traumfrau zu sein ist längst nicht so berauschend, wie es sich anhört. Das weiß Dawn nur zu gut. Ihr Freund Noah kommt zwar erstaunlich gut damit klar, dass sie nur zur Hälfte ein Mensch ist, im Traumreich hingegen wird sie genau deswegen angegriffen: Ein Halbblut wie sie dürfte es eigentlich gar nicht geben. Nicht einmal ihr Vater, der König der Träume, kann schließlich verhindern, dass sie vom Rat der Nachtmahre des Verrats angeklagt wird – und die Strafe dafür ist der Tod! Romantik und Spannung pur – Willkommen im Reich der Träume!

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Rezension: Bernie und Chet – Ein Hundekrimi

Spencer Quinn hat mit „Bernie und Chet“ einen wunderbar frischen, humorvollen Detektivroman aus der Sicht eines Hundes geschrieben. Dabei hat er Chet mit so mancher Hundemacke bedacht, die ihn dem Leser einfach noch liebenswerter macht – und auch Bernie hat so manche Schwäche. Doch gerade diese manchmal ganz alltäglichen Macken der beiden, lassen sie noch überzeugender werden. Zwei Figuren, denen man schon bald verfallen ist und von denen man sich kaum trennen mag.

Gerade Chets fröhlicher Erzählton über das aktuelle Geschehen, über Hundeweisheiten und seine Beobachtungen der Menschen, lässt einen geradewegs über die Seiten rasen. Hier zieht sich keine Seite in die Länge, vielmehr vergisst man während des Lesens Raum und Zeit, und ist in Gedanken nur noch bei Bernie und Chet und den zuerst unerklärlichen Ereignissen.

Einen Krimi aus Sicht eines Hundes habe ich mir sehr interessant vorgestellt und bin daher mit hoher Erwartung an das Buch herangegangen. Doch zu meiner Überraschung hat es der Autor nicht nur verstanden diese Erwartungen zu erfüllen, sondern mir äußerst vergnügliche Lesestunden zu bescheren.

Man ist von der ersten Seite an vom flotten Geschehen gebannt und muss nicht selten über Chets witzige Aktionen und Beschreibungen lachen. Ein Krimi, der fast gänzlich ohne Blutvergießen auskommt, dafür jedoch mit dem tollsten Erzähler aufzuwarten weiß, von dem ich seit langem gelesen habe. Einfach klasse!

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Neu im Regal 1/2011

Seit langem habe ich wieder einmal einen Leseeindruck bei vorablesen.de abgegeben, und das eigentlich nur, weil ich von der gelesenen Leseprobe wirklich positiv überrascht war – und ich habe gewonnen :-) .

Jennifer Donnelly: Das Blut der Lilie

Noch einmal sah sie das Leuchten in seinen Augen, bevor er sie für immer schloss. An dem Tag, an dem ihr kleiner Bruder Truman starb, starb auch das Herz in Andis Brust. Und seit er nicht mehr da ist, ist ihr alles egal. Nur wenn sie Gitarre spielt, ahnt sie, dass es so etwas wie Gefühle noch gibt. Als sie auf einer Reise nach Paris in einem alten Gitarrenkoffer das geheimnisvolle Tagebuch einer jungen Frau findet, die einst den Kronprinzen Louis Charles betreute, weiß sie, dass ihre beiden Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind. Denn auch die Französin konnte den Tod des geliebten kleinen Jungen nicht verhindern. Und so begleitet Andi Alexandrine auf deren gefahrvollen Wegen durch die Wirren der Französischen Revolution – in der Hoffnung, dort den Schlüssel zur Rückkehr ins Leben zu finden.

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Rezension: Melissa Fairchild – Himmelsauge

Geschickt erzählt Melissa Fairchild in “Himmelsauge” – dem ersten Band der Reihe “Die Geheimnisse des Brückenorakels” – von einer Jagd durch unser London und weiß diese Stadt auf beeindruckende Weise mit magischen Figuren und Geschichten anzureichern. Nebenbei lässt Melissa Fairchild ein ganz anderes London in ihrem Feenreich aufleben, mit mittelalterlichem Touch, allerhand Zauberwesen und einem rasanten Geschehen.

Die Autorin hat mit ihrer Hauptfigur Avi einen Charakter entstehen lassen, der einem von der ersten Seite an ans Herz wächst. Gemeinsam mit ihm macht man eine magische Entdeckung nach der anderen im ansonsten düster anmutenden London. Da gibt es im Keller einer großen Bibliothek einen Ort, an dem Nymphen die Erinnerungen aller Menschen nieder schreiben und in dicken Büchern aufbewahren. Auch so manchem Tier darf man nicht trauen, könnte es sich doch als Kobold herausstellen.

Neben Avi überzeugen auch die übrigen Figuren und sind erstaunlich vielschichtig gestaltet. Zu meiner Überraschung kommt die Autorin gänzlich ohne Schwarzweiß-Malerei aus und so manche Figur scheint nicht das zu sein, für das man sie zuerst hält. Freund ist nicht unbedingt Freund und auch als Leser tappt man in so manche Falle eines Protagonisten, bei dem man sich eigentlich so sicher war, dass dieser zu den „Guten“ gehört.

Melissa Fairchild weiß in „Himmelsauge“ von einem Abenteuer nach dem anderen zu erzählen und das auf eine temporeiche und wendige Art. Das Geschehen vorauszusehen ist in diesem Buch einfach unmöglich und man lässt sich an Avi’s Seite gern darauf ein und ist gespannt, was der junge Prinz noch erleben wird.

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