30
Dez
2010
Blogparade zum Jahresende
Auch dieses Jahr möchte ich wieder das Stöckchen von Katrin von Buchseiten aufgreifen und euch hier einige Fragen zu meinem Lesejahr 2010 beantworten:
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
Auch dieses Jahr war von dieser Sorte kein Buch dabei. Einfach aus dem Grund – es gibt sooo viele tolle Bücher, die ich noch lesen will – dass ich mich im Großen und Ganzen auf die Bücher beschränke, von denen ich mir einiges verspreche.
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?
Hier sei zum einen “Schattenwölfe – Nocturne City 1″ von Caitlin Kittredge zu nennen. Der Klapptext hat mich sehr angesprochen und ich war mehr als gespannt. Aber schon die Heldin selbst ging mir bald auf die Nerven und auch die Geschichte selbst konnte mich nicht überzeugen.
Auch “Magdalenas Garten” von Stefanie Gerstenberger ist in diese Kategorie zu zählen. Ich mag solche Romane, in denen der Protagonist mehr über die eigene Familie herausfindet, eigentlich sehr gern lesen. Zusammen mit dem toskanischen Flair, dass der Klapptext versprach, habe ich somit auf eine spannende Lektüre gehofft. Leider war dem nicht so…
Am meisten jedoch hat mich T.A.Barrons Jugenfantasy-Roman “Merlins Drache” enttäuscht. Ich hatte von ihm bisher nur gutes gehört, und bin demzufolge auch mit relativ hohen Erwartungen an das Buch, die die Geschichte nicht halten konnte.
Von Katinka Buddenkottes Erzählungen in “Ich hatte sie alle”, habe ich mir lustige Geschichten erhofft. Aber auch diese Annahme war ein Reinfall, und ich habe aufgrund des hohen Nervfaktors das Buch bei der Hälfte abgebrochen.
Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Mhh. Gute Frage. Hier muss ganz klar Maggie Stiefvater erwähnt werden, deren Roman “Nach dem Sommer” ich mittlerweile zu meinen Lieblingsbüchern zähle. 
Aber auch Kathryn Lasky hat es mir mit dem 1. Teil (“Die Entführung”) ihrer “Legende-der-Wächter-Reihe” schwer angetan.
Die deutsche Autorin Gesa Schwartz war mit ihrem Roman “Grim – Das Siegel des Feuers” dieses Jahr ebenfalls eine erfreuliche Neuentdeckung für mich.
Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Hier dieses Jahr nur eines zu nennen, fällt mir ziemlich schwer. Nein, eigentlich ist es sogar unmöglich, denn in diesem Jahr hatte ich so einige Bücher mit absolut tollen Covern darunter.
Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2011 lesen und warum?
Hier wären eigentlich dutzende Bücher zu nennen
. Ich versuche mich jedoch mal auf wenige zu beschränken …
Ilona Andrews: Magisches Blut – Stadt der Finsternis 4 (erscheint 01/2011)
Hier haben mich bereits die Vorgängerbände in den Bann gezogen und ich bin mittlerweile ein Kate-Daniels-Fan
.
Maxime Chattam: Im Reich der Königin – Alterra 2 (bereits erschienen)
Bereits von Teil 1 war ich begeistert und hoffe ganz sehr, dass der Autor seine Geschichte genauso spannend weiterführen wird.
Erin Hunter: Mitternacht und Mondschein – Die neue Prophezeiung 1+2 (erscheinen beide 02/2011)
Es gibt einfach keine bessere Tier-Fantasy-Geschichte!
Wie schon erwähnt, diese Liste könnte endlos sein …






Als Nora ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie gleich, dass seine tiefschwarzen Augen mehr verbergen als offenbaren: Patch wirkt geheimnisvoll, fast unheimlich auf sie, und Nora ist zutiefst fasziniert von seiner rätselhaften Ausstrahlung. Doch zugleich macht Patch ihr auch Angst. Denn immer öfter hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden, und sie wird den Verdacht nicht los, dass Patch etwas damit zu tun haben könnte. Irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Wo kommt er her, warum fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen – und diese Narbe auf seinem Rücken, was hat sie zu bedeuten? Immer tiefer wird Nora verstrickt in Ereignisse, in denen Himmel und Hölle ganz nah beieinander liegen …
Harper Connelly, die Tote aufspürende junge Frau, wird diesmal nicht nur mit einem geheimnisvollen Todesfall konfrontiert, sondern auch mit ihrer Vergangenheit. Während sie in Texas auftragsgemäß dem Tod eines reichen Patriarchen nachspürt, erfährt ihr scheinbarer Stiefbruder und Lebensgefährte Tolliver, dass sein Vater aus dem Gefängnis entlassen wurde. Harper fürchtet den manipulativen Mann, der sich wieder in ihr Leben drängt. Doch endlich wird das Geheimnis um ihre verschwundene Schwester Cameron gelüftet.
Wien 1421. Die junge Jüdin Sarah Isserlein soll einen strengen Rabbi heiraten, dabei würde sie viel lieber den ganzen Tag zeichnen und malen. Da sieht der Steinmetz Mathias Rock, der am Bau des Stephansdoms mitarbeitet, eine ihrer Zeichnungen und bittet sie heimlich um Hilfe bei einem Entwurf. Trotz der Gefahr, sowohl Juden als auch Christen gegen sich aufzubringen, kann Sarah nicht widerstehen.
Während ihrer Sommerferien an der Küste Maines stößt die 17-jährige Vanessa auf ein dunkles Geheimnis: Die Frauen von Winter Harbor sind Sirenen. Mit ihrem magischen Gesang können sie die Männer des Ortes regelrecht verzaubern. Auch Simon, Vanessas große Liebe, gerät in ihren Bann. Als dann auch noch Vanessas Schwester tödlich verunglückt, begreift sie, welch große Gefahr von den Sirenen ausgeht und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit diesen rätselhaften Frauen verbunden ist.
Kleine Kinder sind in vieler Hinsicht klüger, kreativer und fürsorglicher als Erwachsene. Jedes Neugeborene bringt beinahe unendlich viele Entwicklungsmöglichkeiten mit auf die Welt. Alison Gopnik erklärt, wie Kinder denken und fühlen und wie Eltern sie optimal fördern können. Und sie zeigt, wie viel Erwachsene von Kindern lernen können.Die Kinderpsychologin und Kognitionsforscherin Alison Gopnik hat sich intensiv mit der Entwicklung von Babys und Kleinkindern beschäftigt. Dass kleine Kinder keine unbeschriebenen Blätter sind, weiß man inzwischen. Doch die Anlagen und Fähigkeiten, mit denen Kinder geboren werden, sind viel größer und vielfältiger, als man bisher geglaubt hat. Das belegt Alison Gopnik mit ihren Studien eindrucksvoll. In ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, ihrer Fürsorglichkeit, ihrem moralischen Empfinden, ihrem Gefühl für Verantwortung haben Kinder den Erwachsenen sogar etwas voraus. Doch all diese Anlagen müssen gefördert werden, damit sie nicht verkümmern. Dafür müssen Eltern und Pädagogen verstehen, wie Kinder “ticken”. Sie denken, fühlen und handeln ganz anders als Erwachsene, das erläutert Alison Gopnik überzeugend und mit vielen lebendigen Beispielen. Wenn wir die Einzigartigkeit von Kindern verstehen, können wir ihnen helfen, sich zu entfalten – und wir können auch uns selbst besser verstehen.
Zu Anfang habe ich einige Zeit benötigt um mich in dieser neuen Welt, gedrängt zwischen unserer realen Welt und einem Zauberland zurechtzufinden; die Geschichte kommt auf den ersten Seiten auch eher langsam in Fahrt. Zuerst erfahren wir einiges über Rose und ihre Brüder, ihre Lebensweise, wie die Edger so ticken und was es mit Magie und dem Landstrich zwischen den Welten auf sich hat. Dieser Teil zieht sich doch etwas in die Länge, in der nicht wirklich viel passiert. Doch wenn man erst einmal über diese „Einführung“ hinaus gekommen ist, tut sich dem Leser ein spannender Plot auf, der es kaum zulässt, das Buch aus der Hand zu legen.
Nach dem großartigen Ende des ersten Bandes war ich sehr gespannt, ob die Autorin den zuletzt fesselnden Stil beibehalten und dem Leser ein neues, rasantes Abenteuer bieten könnte. Leider wurde ich zuerst ein wenig enttäucht, denn der zweite Band „Engelszorn“ beginnt etwas schleppend. Dies mag zum einen an den ständigen Kampf-Übungen liegen, die Elena durchmachen muss um ihre Kräfte zu stärken, zum anderen daran, dass die angedeuteten erotischen Szenen immer wieder aufgeschoben werden, weil Elena noch nicht soweit wieder bei Kräften ist. Das zu betonen wird Raphael nicht müde und es begann schon bald mich zu nerven.
Die Romane um die charismatische Kate Daniels lassen sich mit einem einzigen Wort treffsicher beschreiben: fantastisch! Nicht nur, dass es dem Autorenpaar aufs Beste gelingt von einem spannenden, düsteren Geschehen zu erzählen, sie schaffen es darüberhinaus, dass man die Figuren – Kate und die Gestaltwandler – richtig lieb gewinnt. Dass die Geschichte aus der Sicht von Kate erzählt wird, und der Leser ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann, macht es möglich, dass man sich dieser überaus symapthischen Figur noch viel näher fühlt.
Still sitzt sie in ihrer Ecke im Wohnzimmer und strickt emsig vor sich hin. Seit einem Schlaganfall lebt Dolors bei der Familie ihrer jüngsten Tochter Leonor. Bis auf ihren Enkel Martí behandeln die Familienmitglieder die alte Frau jedoch wie ein Möbelstück, denn sie kann nicht mehr sprechen und sich nur noch durch Gesten verständigen. Aber Dolors ist weder blind noch taub geworden. Sie hat nach wie vor einen scharfen Verstand und es zudem faustdick hinter den Ohren. Während sie für ihre 16-jährige Enkelin einen wundervollen Pullover in leuchtenden Farben strickt, entgeht ihr nichts von dem, was in dieser scheinbar normalen Familie vor sich geht. Jeder hütet hier ein Geheimnis. Nicht zuletzt Dolors selbst …
Kommissarin Ann Lindell ist frisch verliebt in den Journalisten Anders Brant. Umso fassungsloser reagiert sie, als dieser urplötzlich und ohne Erklärungen verschwindet, genau an dem Tag, an dem der Obdachlose Bosse Gränsberg erschlagen aufgefunden wird. Einen regelrechten Schock erleidet sie aber, als sie feststellt, dass die Telefonnummer in der Tasche des Ermordeten die von Anders ist. Während sie vergeblich versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen, wird die Ermittlungsarbeit in Uppsala zusehends komplizierter. Zwei weitere Todesfälle sind aufzuklären, die mit dem Mord an dem Obdachlosen zusammenzuhängen scheinen.
Die Schöne und das Biest als Drachenepos und sexy Lovestory: Du wirst einen großen, dunkelhaarigen Fremden treffen – so hätte ihr Horoskop des Tages lauten können. Eigentlich ist die Kriegerin Annwyl zäh und widerspenstig. Bis sie dem Drachen Fearghus über den Weg läuft und zu Wachs in seinen Klauen wird. Denn er ist groß, gut aussehend – und absolut tödlich. Und er hat bisher noch nie Widerworte bekommen …
Alera ist nicht nur die Thronfolgerin des Königreichs – sie hat auch ihren eigenen Kopf, und ihre Vorstellungen von Freiheit und Gerechtigkeit finden am traditionellen Hof nicht immer Anklang. Das Land blickt dunklen Zeiten entgegen. Die lange währende Feindschaft mit dem Nachbarreich droht in einen Krieg zu münden. Und als eines Tages der junge Narian aus dem Feindesland an Aleras Hof auftaucht, ändert sich alles: Ist Narian ein Spion, ein Attentäter oder gar ein Freund? Alera erfährt mehr über das Volk, das sie für ihren erbitterten Gegner hielt. Sie erkennt, dass sie sich unweigerlich in Narian verliebt hat – und dass ihre Liebe nicht nur ihr Leben, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs aufs Spiel setzt.
Bernie Little und sein Partner Chet sind die besten Privatdetektive der Stadt. Und das liegt vor allem an Chet, der immerhin beinahe mal ein Polizeihund geworden wäre. Zugegebenermaßen hat Chet all die typischen Schwächen eines Hundes: So verfügt er über einen unbezähmbaren Spieltrieb und ein äußerst lückenhaftes Erinnerungsvermögen. Doch das macht der smarte Vierbeiner mehr als wett mit seinem Jagdinstinkt und seiner untrüglichen Spürnase. Vor allem jedoch hat Chet ein großes, mutiges Herz, das ganz und gar für sein liebenswertes Herrchen Bernie schlägt – und für die hübsche Menschenfrau Suzie Sanchez, die nach Chets Ansicht das perfekte Weibchen für Bernie wäre. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Treiben der Menschen?
Es ist nicht leicht, eine Heldin zu sein
Magisches Reservat sucht neue Hüter



